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Pleite: Symbolische Darstellung eines Konkursverfahrens mit Richterhammer und Aktenstapeln zur Insolvenz eines oberösterreichischen Autohändlers.
Ein Autohändler aus Oberösterreich ist mit rund 2,14 Millionen Euro Schulden pleite.
Ein Autohändler aus Oberösterreich ist mit rund 2,14 Millionen Euro Schulden pleite.
KI-generiert / ChatGPT / Stefanie Hermann

Millionenpleite: Autohändler steht vor dem endgültigen Aus

14.10.2026 um 07:11, Stefanie Hermann
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Ein Autohändler aus Oberösterreich ist insolvent. Die Schulden betragen 2,14 Millionen Euro. Vier Mitarbeiter sind betroffen, die Schließung steht bevor.

Ein Autohändler aus Oberösterreich ist insolvent. Über das Vermögen des Unternehmers wurde am 12. Oktober am Landesgericht Wels ein Konkursverfahren eröffnet. Laut Kreditschutzverband KSV1870 belaufen sich die Schulden auf rund 2,14 Millionen Euro. Etwa 50 Gläubiger und vier Mitarbeiter sind betroffen. Dem Betrieb droht nun die endgültige Schließung.

​Insolvenz: Autohändler mit 2,14 Millionen Euro Schulden

Der betroffene Autohandel hat seinen Betriebsmittelpunkt in Desselbrunn im Bezirk Vöcklabruck. Seit 2018 war der Unternehmer dort im Fahrzeughandel tätig. Nun hat er selbst Konkurs beantragt. Den Verbindlichkeiten von rund 2,14 Millionen Euro stehen Vermögenswerte in bislang unbekannter Höhe gegenüber. Wie viel Geld die Gläubiger zurückerhalten könnten, ist derzeit offen.

 

Insolvenz in Oberösterreich: Die wichtigsten Fakten

  • Branche: Autohandel
  • Standort: Desselbrunn, Bezirk Vöcklabruck
  • Schulden: rund 2,14 Millionen Euro
  • Betroffene: vier Mitarbeiter und rund 50 Gläubiger
  • Insolvenzverfahren: eröffnet am 12. Oktober 2026
  • Betrieb: Schließung und Verwertung werden erwartet

​Massiver Umsatzeinbruch führte zur Pleite

Als Hauptursachen für die Insolvenz des Autohändlers nennt der Schuldner die schwierige Entwicklung der Autobranche in den vergangenen Jahren und einen massiven Umsatzeinbruch im Jahr 2026. Zusätzlich belasteten Differenzen mit Leasinggebern und dem Finanzamt den Betrieb. In weiterer Folge wurden die Leasingfahrzeuge eingezogen. Konkrete Zahlen zum Umsatzrückgang liegen nicht vor.

​Autohandel droht endgültige Schließung

Die Aussichten für den insolventen Betrieb sind schlecht. „Auch aufgrund der bereits erfolgten Zustimmung des Schuldners ist mit der baldigen Schließung und Gesamtverwertung des Unternehmens durch den Masseverwalter zu rechnen“, erklärt Alexander Meinschad vom KSV1870, der die Gläubiger vertritt. Der Unternehmer hat diesem Schritt bereits zugestimmt.

​Vier Mitarbeiter und 50 Gläubiger betroffen

Von der Millionenpleite sind vier Dienstnehmer und rund 50 Gläubiger betroffen. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Karl Bergthaler bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 26. November 2026 anmelden. Die erste Gläubigerversammlung sowie die Prüfungs- und Berichtstagsatzung finden am 10. Dezember um 10 Uhr am Landesgericht Wels statt.

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