Millionenpleite: Autohändler steht vor dem endgültigen Aus
- Insolvenz: Autohändler mit 2,14 Millionen Euro Schulden
- Massiver Umsatzeinbruch führte zur Pleite
- Autohandel droht endgültige Schließung
- Vier Mitarbeiter und 50 Gläubiger betroffen
Ein Autohändler aus Oberösterreich ist insolvent. Über das Vermögen des Unternehmers wurde am 12. Oktober am Landesgericht Wels ein Konkursverfahren eröffnet. Laut Kreditschutzverband KSV1870 belaufen sich die Schulden auf rund 2,14 Millionen Euro. Etwa 50 Gläubiger und vier Mitarbeiter sind betroffen. Dem Betrieb droht nun die endgültige Schließung.
Insolvenz: Autohändler mit 2,14 Millionen Euro Schulden
Der betroffene Autohandel hat seinen Betriebsmittelpunkt in Desselbrunn im Bezirk Vöcklabruck. Seit 2018 war der Unternehmer dort im Fahrzeughandel tätig. Nun hat er selbst Konkurs beantragt. Den Verbindlichkeiten von rund 2,14 Millionen Euro stehen Vermögenswerte in bislang unbekannter Höhe gegenüber. Wie viel Geld die Gläubiger zurückerhalten könnten, ist derzeit offen.
Massiver Umsatzeinbruch führte zur Pleite
Als Hauptursachen für die Insolvenz des Autohändlers nennt der Schuldner die schwierige Entwicklung der Autobranche in den vergangenen Jahren und einen massiven Umsatzeinbruch im Jahr 2026. Zusätzlich belasteten Differenzen mit Leasinggebern und dem Finanzamt den Betrieb. In weiterer Folge wurden die Leasingfahrzeuge eingezogen. Konkrete Zahlen zum Umsatzrückgang liegen nicht vor.
Autohandel droht endgültige Schließung
Die Aussichten für den insolventen Betrieb sind schlecht. „Auch aufgrund der bereits erfolgten Zustimmung des Schuldners ist mit der baldigen Schließung und Gesamtverwertung des Unternehmens durch den Masseverwalter zu rechnen“, erklärt Alexander Meinschad vom KSV1870, der die Gläubiger vertritt. Der Unternehmer hat diesem Schritt bereits zugestimmt.
Vier Mitarbeiter und 50 Gläubiger betroffen
Von der Millionenpleite sind vier Dienstnehmer und rund 50 Gläubiger betroffen. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Karl Bergthaler bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 26. November 2026 anmelden. Die erste Gläubigerversammlung sowie die Prüfungs- und Berichtstagsatzung finden am 10. Dezember um 10 Uhr am Landesgericht Wels statt.