Arbeitsunfallfall im Innviertel: Stichflamme verletzt Mann
Im oberösterreichischen Bezirk Ried ist es am Freitagnachmittag zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein 37-Jähriger musste ins AKH Wien eingeliefert werden. Der Unfall ereignete sich gegen 14.45 Uhr.
Stichflamme beim Abstellen der Maschine
Der 37-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck führte gemeinsam mit einem 47-jährigen Kollegen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung Heißvernebelungsarbeiten durch. Während der Arbeiten stand das Unfallopfer mit dem Vernebelungsgerät in einem schmalen, rund eineinhalb Meter tiefer liegenden Schacht. Sein Kollege befand sich oberhalb in der Halle. Als er die Maschine abstellte, kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Stichflamme. Diese erfasste den Mann an beiden Unterarmen.
Spezialbehandlung in Wien
Der 37-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung wurde er zur weiteren Behandlung in das AKH Wien gebracht. Das Spital zählt zu den österreichischen Einrichtungen, die auf die Versorgung schwer brandverletzter Patienten spezialisiert sind. Dass der 37-Jährige nach Wien überstellt wurde, lässt auf einen entsprechenden Behandlungsbedarf schließen. Wie schwer seine Verletzungen tatsächlich sind, geht aus der Polizeimeldung allerdings nicht hervor.