Motor herausgerissen: Horrorcrash mit zwei Toten bei Pfaffenschlag
- 19-Jähriger geriet auf Gegenfahrbahn
- Unfallstelle glich einem Trümmerfeld
- Beide Lenker starben noch am Unfallort
- 28 Feuerwehrkräfte im Einsatz
- Ursache des Frontalcrashs noch unklar
Bei Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya sind am Freitag, 9. Oktober 2026, zwei Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Auf der B5 stießen zwei Pkw frontal zusammen. Für die beiden Lenker im Alter von 19 und 60 Jahren kam jede Hilfe zu spät.
19-Jähriger geriet auf Gegenfahrbahn
Der 19-Jährige aus dem Bezirk Gmünd war laut Polizei von Dimling in Richtung Pfaffenschlag unterwegs. Nach Angabe von Augenzeugen geriet der 19-Jährige zunächst auf das rechte Straßenbankett. Anschließend kam sein Wagen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Pkw eines entgegenkommenden 60-Jährigen, der ebenfalls aus dem Bezirk Gmünd stammte.
Unfallstelle glich einem Trümmerfeld
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden beide Fahrzeuge massiv beschädigt. Laut Feuerwehr kamen die Wracks rund 50 Meter voneinander entfernt zum Stillstand. Fahrzeugteile lagen über die Unfallstelle verstreut.
Bei einem der Fahrzeuge wurde der Motor aus dem Wagen gerissen. Er lag mehrere Meter entfernt in einem Straßengraben. „Die Einsatzstelle glich einem Trümmerfeld“, berichtet das Bezirksfeuerwehrkommando Waidhofen an der Thaya.
Beide Lenker starben noch am Unfallort
Die beiden Männer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Feuerwehrkräfte befreiten die Verletzten aus den Wracks. Rettungskräfte und Notarztteams versuchten, die Lenker wiederzubeleben. Die Reanimationsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Beide Männer starben noch an der Unfallstelle.
28 Feuerwehrkräfte im Einsatz
An den Bergungsarbeiten waren insgesamt 28 Feuerwehrmitglieder der Feuerwehren Großeberharts, Pfaffenschlag und Kleingöpfritz beteiligt. Auch das Rote Kreuz, ein Notarztteam, ein Rettungshubschrauber und die Polizei standen im Einsatz.
Die B5 musste während der Rettungs- und Aufräumarbeiten gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Großeberharts umgeleitet. Nach dem belastenden Einsatz erhielten die Feuerwehrkräfte psychosoziale Unterstützung.
Ursache des Frontalcrashs noch unklar
Warum der 19-Jährige zunächst von der Fahrbahn abkam und anschließend auf die Gegenfahrbahn geriet, ist bislang nicht geklärt.