Vorsorge: Kampf dem Herztod

Die gute Nachricht vorweg: In Österreich sinken die Zahlen der auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführenden Todesfälle. Grund dafür sind vor allem Fortschritte in der Medizin. Doch leider gibt es auch schlechte Nachrichten: Nach wie vor führen Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Liste der häufigsten Todesursachen. Auch nicht berauschend: Die KärntnerInnen sind eher nachlässig was die Prävention betrifft. Nikotin, ungesunde Ernährung und Übergewicht sind wesentliche Faktoren, die das Risiko für diese lebensbedrohlichen Beschwerden erhöhen.

Veranstaltungen

Wie sich diese Gefahren auf einfache Weise reduzieren lassen können, will man mit der internationalen Initiative „Weltherztag“ zeigen. Denn laut den Initiatoren könnten rund 80 Prozent der Todesfälle mittels gesunder Lebensweise verhindert werden. Die Veranstaltungen am 29. September sollen dazu anregen, der eigenen Herzgesundheit, aber auch der von Mitmenschen, mehr Achtsamkeit zu schenken.

Das Herz in Zahlen

  • Im Durchschnitt liegt der Herzschlag von Erwachsenen bei 70 Mal pro Minute, der eines Kindes bei 100 Mal, bei Babys bei 130 Mal.
  • Ca. 250 Gramm wiegt das Herz einer gesunden Frau, das eines gesunden Mannes ca. 300 Gramm. Bis zu 500 Gramm bringt das Herz eines Top-AthletInnen auf die Waage.
  • 100.000 km Blutgefäße hat jeder Erwachsene in seinem Körper.
  • Bis zu 6 Liter Blut werden pro Minute in unsere Gefäße gepumpt.

Frau & Herz

  • Nikotin erhöht das Herzinfarkt-Risiko bei Frauen um das 4-Fache. Männer: 2,5-Fache. Diabetikerinnen haben ein 8-fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Männer: 3-fach.
  • Gebrochenes Herz: Starker emotionaler Stress kann das Broken-Heart-Syndrom auslösen, das sich wie ein Herzinfarkt anfühlt. Betroffene sind vorwiegend ältere Frauen.
  • 47 % der Frauen im Land sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Männer: 38 % )

 

Weitere Infos zum Herz und zum Weltherztag finden sie hier.

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic , 16.09.2020