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Überwachungskamera der Polizei in der Villacher Innenstadt zur Videoüberwachung öffentlicher Plätze wie Hauptplatz, Rathausplatz und Bahnhof.
Neue Überwachungskameras sollen in der Villacher Innenstadt für mehr Sicherheit sorgen und Straftaten frühzeitig verhindern.
Neue Überwachungskameras sollen in der Villacher Innenstadt für mehr Sicherheit sorgen und Straftaten frühzeitig verhindern.
APA/THEMENBILD

Terroranschlag: Ausbau von Videoüberwachung in Innenstadt

13.03.2026 um 09:46, Jovana Borojevic & APA, Red
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Nach dem Terroranschlag 2025 reagiert die Polizei in Villach mit zusätzlichen Kameras. Die Aufnahmen können bei Ermittlungen als Beweismittel dienen.

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In Villach wird die polizeiliche Videoüberwachung in der Innenstadt deutlich ausgebaut. Zu den zwei bestehenden Kameras in der Lederergasse kommen nun vier neue hinzu, teilten die Stadt Villach und die Landespolizeidirektion Kärnten mit. Die neuen Kameras überwachen die Bereiche Rathausplatz, Hauptplatz, Kirchenplatz sowie die 10.-Oktober-Straße und die Draubrücke samt Draulände, den Bahnhofsvorplatz und den Nikolaiplatz.

Die Polizei betont vor allem die Wirkung der Kameras zur Vorbeugung von Straftaten, sowie die Auswirkung auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung: "Aus diesen beiden Gründen ist es auch wichtig, dass die Videoüberwachung nicht verdeckt, sondern für alle offensichtlich stattfindet", hieß es von der Polizei. Ereignet sich im überwachten Bereich eine Straftat, kann das aufgezeichnete Videomaterial auch für die kriminalpolizeiliche Ermittlung als Sachbeweis herangezogen werden. Die Aufzeichnungen werden in der Regel für 48 Stunden gesichert. Das Videomaterial wird im Anlassfall, etwa bei einer Sachbeschädigung, durch die Kriminalpolizei angefordert. Außerdem kann in der Hauptdienststelle der Polizei jederzeit auf die Überwachungsbilder zugegriffen werden.

Antrag nach Terroranschlag

Der Antrag auf eine zusätzliche Videoüberwachung war nach dem Terroranschlag vom 15. Februar 2025 vom Polizeikommissariat Villach gestellt worden. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bezeichnete die Überwachung als eine "maßgeschneiderte Maßnahme, die dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Menschen in Villach Rechnung trägt". Videoüberwachung an ausgewählten öffentlichen Orten sei ein wesentliches Instrument zur Kriminalitätsbekämpfung, sagte Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß: "Es war daher wichtig, mit der Stadt Villach einen intensiven Dialog darüber zu führen, auf welchen Plätzen die Überwachung forciert werden muss."

Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) erklärte, die Stadt habe seit längerer Zeit eine zusätzliche Überwachung gefordert. Schon bisher seien in Villach regelmäßig Kameras eingesetzt worden, allerdings vor allem bei Veranstaltungen wie Fasching oder Villacher Kirchtag - da mussten die Kameras aber jedes Mal auf- und wieder abgebaut werden. Besonders begrüßte Albel die Kameras beim Hauptbahnhof und bei der Draulände: "Hier gab und gibt es immer wieder Vorfälle und Beschwerden aus der Bevölkerung."

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