Mama gönnt sich etwas

Auch als Mama darf einmal ein bisschen was rausspringen. Man lebt und tut ja hauptsächlich alles für das Kind, aber liebe Mamis: Gönnt euch immer wieder mal eine Kleinigkeit, denn ...

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Foto: Janine Sparer

... wie sagt man so schön: "Es ist wie Balsam für die Seele". Ja genau! So beschreiben es diese paar Worte, wenn ich mir etwas gönnen kann. Seit über einem Jahr bin ich dennoch in dieser Hinsicht großteils auf meinen Mann angewiesen, aber Kleinigkeiten gehen sich mit dem Kinderbetreungsgeld auch ab und zu aus.

"Altes 'raus, neues 'rein"

Die große Shopping-Queen war ich ja bis vor einiger Zeit nicht wirklich. Mal hie und da ein Stück, bitte ja nicht zu teuer und der Großteil meines Gehaltes landete am Sparbuch. Wie brav, denkt sich der ein oder andere jetzt vielleicht. Njein.

  • Hätte ich einerseits damals nicht begonnen, monatlich etwas wegzulegen, hätten wir uns vor drei Jahren nicht unsere tolle Einrichtung leisten können.
  • Nachdem ich eben viel gespart habe, waren für mich Gewand, Schuhe, Schmuck und Taschen eher etwas Nebensächliches, worauf ich nicht wirklich viel Wert gelegt habe.

Daher habe ich noch in in meiner Schwangerschaft beschlossen, meinen Kleiderschrank und mein Schmuckkästchen etwas aufzuwerten, nach dem Motto: Altes muss raus, und Neues rein.

Qualität vor Quantität

Gewand, Schuhe, Taschen, Schmuck und sonstige Accessoires gibt es ja in Hülle und Fülle. Nachdem ich viele Jahre eigentlich so gar nie auf gute Qualität von bestimmten Stücken geachtet habe, wird diese aber immer wichtiger für mich. Ich denke, das kommt mit zunehmenden Alter. Eben so nach dem Motto "Qualität vor Quantität".

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Foto: Janine Sparer

Kleinigkeiten gönnen

Unseren Namen "Sparer" mache ich leider seit vielen Monaten nicht alle Ehre, aber was nicht ist, kann ja wieder werden, sobald mich der Arbeitsalltag wieder gepackt hat.

Auch wenn es nicht unbedingt viel ist, was man als Mama monatlich für sich selbst ausgeben kann; ein Stück muss es dann doch sein. Egal, ob eine neue feuchtigkeitsspendende Gesichtspflege, schöne Ohrringe, eine wohl duftende Kerze oder ein neues schickes Kleidungsstück wie zur kuscheligen Herbstzeit beispielsweise ein neuer Schal.

Es geht schlichtweg darum, dass man nicht auf sich selbst vergisst, sich damit einfach Gutes tut und sich selbst für den Rund-um-die-Uhr-Job "Mama" eine Belohnung zugesteht. Der Wert dieser Kleinigkeit ist dabei völlig nebensächlich.

Shopping-Wahn

Nein, so schlimm ist es noch nicht, aber ich habe das Shoppen tatsächlich lieben gelernt und gustiere wirklich gern im Internet und - wenn es die Zeit zulässt - in Geschäften. Ich liebe schöne Styles und hole mir gerne in den Sozialen Medien wie Instagram Anregungen für Outfit-Kombinationen, denn auf diesem Gebiet bin ich leider nicht sehr begabt.

Wenn man den größten Teil seiner Karenz zu Hause verbringt, dann kann es eben auch vorkommen, dass frau am Dauer-Überlegen ist, welche Dekoration erneuert werden kann, welches Bild umgehängt werden "muss", welche neue Polsterfarbe ins Esszimmer passt usw. In diesem Punkt spreche ich bestimmt für viele Mamis. Das traute Heim soll kuschelig, gemütlich, einen erfreulichen Anblick bieten und harmonisch wirken.

Mit diesen Gedanken ist man bestimmt gefühlte Stunden die Woche beschäftigt - auch wenn es den Männern nicht so passt und sie vermutlich schon am Durchdrehen sind, wenn sie den Satz hören wie "Schatz, ich hab da eine Idee ..."

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Foto: Janine Sparer

Geplante Erneuerungen und kleine Umdekorierung

Viele (und ich kenne einige), die eine Wohnung oder ein Haus besitzen, haben vielleicht nach einiger Zeit Änderungswünsche. Sei es eben eine andere Wandfarbe oder eine neue Wohnzimmer-Couch, andere farbliche Dekorationen oder vielleicht sogar gröbere Sanierungsmaßnahmen, die notwendig sind.

Bei uns wurden in den letzten Monaten schon einige Dinge geändert. Nur um die wichtigsten zu nennen: Fenstersanierung (ein absolutes Muss bei den alten 40-jährigen Holzfenstern), neuer kindersicherer Couchtisch, schlichte Fensterrollo als Alternative zu den Vorhängen, neue schicke Nachtkästchenlampen und ein neuer folierter Kleiderschrank. Die letzten vier gehen dann, wie man es sich auch denken kann, auf meine Kappe.

Leider, und das muss zum Abschluss gesagt werden, leben wir heutzutage wirklich in einem Luxus. Viele vergessen es zu schätzen und nehmen es als selbstverständlich hin. Das ist es aber ganz und gar nicht. Am wichtigsten sind, und das sollten wir uns immer vor Augen halten, GESUNDHEIT, GLÜCK, LIEBE und ZUFRIEDENHEIT.

 

Weekend-Bloggerin Janine Sparer ist mit Leib und Seele Mutter. Kochen ist nur eine von vielen Interessen der vielseitigen Gastautorin, die beruflich in der Medical Beauty-Branche tätig ist. Auf weekend.at teilt sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Müttern - und allen, die es werden wollen.

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