Das bin ich: Lilo mit der grünen Pfote

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser! Vor einem halben Jahr wurde eine meiner weißen Pfoten grün. Wie das gehen soll? Das fragt ihr euch jetzt bestimmt! Hier kommt die Antwort.

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Hündin Lilo und ihre grüne Pfote Foto: Anna Gratzer

Im Grunde hat es damit angefangen, dass mein Frauchen und ich für ein paar Monate nach Cornwall gereist sind und dort gelebt haben. Bei all den grünen Wiesen und Weideflächen wurde meine Tatze ja vielleicht dadurch verfärbt, könntet ihr ja eventuell denken. So ist es aber nicht ganz. So wie ihr Menschen euren ökologischen Fußabdruck hinterlässt, so hinterlasse ich Pfotenabdrücke, von denen einer schon ganz schön grün und öko geworden ist.

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Foto: Anna Gratzer

Wie meine Pfote grün wurde

Wenn das Frauchen sich nach reiflicher Überlegung in den Kopf setzt, immer mehr darauf zu achten, was in meiner Futterschüssel landet, woher meine schicken Halsbänder, Decken und Spielzeuge kommen, dann muss Hündchen einfach mitziehen. Ziemlich begeistert von ihrer Idee starteten wir gemeinsam unser Projekt. In Cornwall wurden handgemachte Halsbänder und Leinen gekauft, wir bekamen ein selbst gehäkeltes Hundespielzeug (welches ich in kürzester Zeit wieder kaputt machte), kauften in England hergestellte Hundekekse und nahmen jedes Mal den Bus, wenn mein Frauchen und ich auf Erkundungstour gingen.

Zu Hause in Österreich kam mein Frauchen auf die Idee, von nun an auch selbst Hundekekse zu backen und mein Hundefutter von österreichischen Herstellern zu kaufen. Einfache und leckere Keksrezepte lassen sich in Hülle und Fülle im Internet finden und sind dazu noch sehr leicht nachzubacken.

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Foto: Anna Gratzer

Warum nur eine Pfote von mir grün ist

Wie ihr wisst, haben wir Hunde im Normalfall vier Pfoten. Da mein Frauchen und ich ständig mit dem Auto und ab und an mit dem Flugzeug unterwegs sind, kann ich schon mal nicht alle Pfoten auf “total green” setzen. Dazu kommt noch, dass wir auch manchmal Sachen kaufen, die meinem Frauchen und mir einfach so richtig gut gefallen, dass wir nicht auf den ökologischen Prozess achten. Wenn Frau eine Sache unbedingt haben möchte, dann kommt das schon mal vor.

Trotzdem möchte ich euch zeigen, dass auch ihr mit kleinen Änderungen am Ende Großes bewirken könnt. Mein Frauchen meint, dass man von allem etwas übernehmen kann - vegan, öko oder fair trade und in sein eigenes Leben integriert, wie es für einen persönlich passt.

Von der Entstehung bis zum Verbrauch

Macht ihr HundehalterInnen euch Gedanken darüber, wo die Nahrung, Accessoires oder das Spielzeug eures Vierbeiners herkommen? Habt ihr euch schon mal darüber informiert, dass es zum Beispiel in Österreich und Deutschland immer mehr Hersteller im Bereich der Hundefutter-Erzeugung, Halsband- und Leinenherstellung aber auch Verkaufsstellen im Bereich “Rund um den Hund” gibt? Wie und was ihr euren Hunden füttert, bleibt vollkommen euch überlassen, dennoch möchte ich euch gerne ein paar namhafte deutschsprachige Marken nennen, zum Beispiel Unique Dog, Frauli Kocht oder Linos Marketerei.

Denn mit nur kleinen Schritten können auch wir Hunde ganz Großes bewegen! Egal, wann wir damit anfangen, wichtig ist, bewusst unser Denken und Handeln zu ändern und dieses eines Tages auch wirklich in die Tat umzusetzen.

Bis zum nächsten Hunde-Tagebucheintrag,

Eure Lilo

 

Weekend-Bloggerin Anna Gratzer kommt aus Klagenfurt. Für weekend.at schreibt die passionierte Hunde-Liebhaberin über Reiseerlebnisse und Alltagsgeschichten aus Sicht ihrer Hündin Lilo (Parson Russell Terrier).

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