Herrlich saftig! Bananen-Marmor-Muffins

Bananenbrot ist in aller Munde, aber wie wäre es einmal mit marmorierten Bananen-Muffins? Herrlich saftig und sowohl warm als auch kalt ein Genuss!

Lisas Food-Blog Bananen Muffins
Foto: Lisa Schoißengeier

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das hier ganz gewöhnliche Marmor-Muffins wären – aber nein! Hierbei handelt es sich um marmorierte Bananen-Muffins.

Vor längerer Zeit bereits habe ich Bananenbrot gebacken, das sich in den Zutaten nicht grundlegend unterscheidet. Ich konnte mich aber nicht wirklich zwischen Bananenbrot mit oder ohne Kakao/Schokolade entscheiden, deshalb beließ ich es bei der schnelleren Variante. Dieses Mal jedoch, dachte ich mir, dass ich doch beides machen könnte: ein paar dunkle und ein paar helle Muffins. Doch weil mein ursprünglicher Plan beim Kochen oder Backen grundsätzlich nicht dem Ergebnis entsprach, wurden es dieses Mal marmorierte Muffins, die im dunklen Teig sogar Schokostücke hatten.

Kein bisschen Fett

Meiner Meinung nach sind diese Muffins auch total gesund, da sich kein bisschen Fett im Teig befindet und auch nur ein wenig Zucker. Da ist es doch schon legitim, alle Muffins an einem Tag zu essen, oder? Nein im Ernst, das ist, neben dem wahrlich guten Geschmack, der einzige Grund, warum Bananen-Muffins oder -brot bei mir nie länger als zwei/drei Tage halten!

Die Muffins können gerne mit Nutella, Kokosaufstrich oder auch Butter serviert werden, weil alle drei Aufstriche gut dazu passen. Ich hatte zwar keines der drei Dinge zu Hause und habe deshalb die Schokolade gleich in den Teig gegeben, aber auch Obst erfüllt den Zweck, falls euch der Muffin allein zu langweilig ist. Was ich wiederum bezweifle!

Individuelle Vorlieben

Ihr könnt beim Backen auch auf eure individuellen Vorlieben eingehen: Ich beispielsweise gab ein paar kleine Bananenstücke auf die Muffins; die könnt ihr aber zusätzlich auch noch in den Teig geben. Für den dunklen Teig habe ich ungesüßtes Kakaopulver und ein paar kleine Vollmilchschokoladenstücke verwendet; da könnt ihr genauso gesüßtes Pulver nehmen, oder nur geriebene Schokolade. Auch bei der Wahl des Süßmittels könnt ihr variieren: Ich gab nur einen Esslöffel Zucker dazu, obwohl ich den aufgrund meiner sehr überreifen Bananen auch weglassen hätte können, aber ihr könnt da genauso mehr nehmen, oder den Zucker durch Honig oder Ähnliches ersetzen. Je nachdem, wie gut ihr die Bananen püriert, habt ihr am Ende kleine Bananenstücke im Teig oder eben nicht. Ich bevorzuge die Variante ohne Stücke – funktionieren tut aber beides.

Nun spanne ich euch aber nicht mehr lange auf die Folter und verrate euch mein Rezept. Ich schreibe euch die Zubereitung so nieder, wie ich die Muffins dieses Mal machte.

Für 5 Muffins braucht man:

  • 2,5 Bananen
  • 1 Ei
  • 120 Gramm Mehl
  • 1 Esslöffel Backpulver
  • 40 Gramm Schokolade, gehackt bzw. in kleinen Stückerln
  • 1 leicht gehäufter Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver
  • 1-3 Esslöffel (Rohr-) Zucker - hängt von der Süße der Bananen und eurem Geschmack ab
  • Zimt

Zubereitung

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bananen mit dem Ei zerstampfen und Zimt dazugeben. Das Mehl und Backpulver einrühren und je nach Geschmack mit Zucker (ich nahm einen Esslöffel, die Bananen waren ganz braun) süßen. Falls euch der Teig zu flüssig vorkommt, gebt noch 1 - 2 Esslöffel Mehl dazu. Die Konsistenz hängt natürlich sehr von der Größe der Bananen ab, insgesamt ist der Teig aber schon dickflüssig bis zäh.

Danach den Teig halbieren und in einen Teil ungesüßtes Kakaopulver und etwas mehr als die Hälfte der klein gewürfelten Schokolade einrühren.

Beide Teige abwechselnd in Muffin-Formen füllen und eine Gabel durch den Teig ziehen, damit eine schöne Marmorierung zustande kommt.

Die Hälfte der dritten Banane in kleine Würfel schneiden und diese mit der restlichen Schokolade auf den Muffins verteilen. Die andere Hälfte der Banane könnt ihr gegebenenfalls auch in Stücken (!) in den Teig rühren oder auch auf die Muffins geben. Falls ihr sie püriert, würde ich sicherheitshalber zusätzlich 1 - 2 Esslöffel Mehl zum Teig geben, damit dieser nicht zu flüssig ist.

Anschließend backt ihr die Muffins circa 30 Minuten, bis der helle Teig ganz leicht bräunlich wird. Servieren könnt ihr sie sowohl nach ein paar Minuten frisch aus dem Ofen, aber auch kalt – sie schmecken in beiden Fällen hervorragend!

Ich wünsche gutes Gelingen!

 

Weekend-Bloggerin Lisa Schoißengeier studiert in Innsbruck. Seitdem sie klein ist, macht sie nahezu täglich Sport und ernährt sich auch entsprechend gesund. Sie kocht leidenschaftlich gerne, gesund und viel. Auf weekend.at präsentiert sie ihre besten Rezept-Ideen.

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