Direkt zum Inhalt
Ralf Rangnick auf dem Spielfeld.
Ralf Rangnick wäre in München nicht bei allen willkommen.
Ralf Rangnick wäre in München nicht bei allen willkommen.
Werner Kerschbaummayr / fotokerschi / picturedesk.com

"Koan Rangnick": Bayern-Fans machen gegen ÖFB-Trainer mobil

26.04.2024 um 16:04, Simone Reitmeier
min read
Ralf Rangnick gilt als Wunschkandidat des FC Bayern. Fans sind davon nicht begeistert und starten Proteste gegen den 65-jährigen Trainer.

Österreich bangt um ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. Der Deutsche gilt mittlerweile als Wunschkandidat des FC Bayern, der einen Nachfolger für Trainer Thomas Tuchel (50) sucht. Der 65-Jährige bestätigte erst vor zwei Tagen den Kontakt zum deutschen Fußball-Rekordmeister. Bei den Münchner Fans kommt das offenbar alles andere als gut an.

Online-Petition für "Juppel"-Verbleib

Mit der Online-Petition "Wir wollen Juppel (Thomas Tuchel) und keinen Rangnick!" machen Bayern-Fans ihrem Unmut Luft. Sie wollen, dass ihr Trainer über den Sommer hinaus bleibt. Mehr als 13.500 Unterschriften sind bereits zusammengekommen. Ihn zu entlassen sei "eine haarsträubende Entscheidung", "Kandidaten wie Emery oder Rangnick" würden ihm "nicht das Wasser reichen" können. "Wir als Fans des FC Bayern möchten darauf aufmerksam machen, dass Thomas Tuchel der richtige Mann ist und man ihn behalten sollte", heißt es in der Petition weiter.

Protest gegen Rangnick

ÖFB-Chefcoach Ralf Rangnick scheint den Münchnern ein besonderer Dorn im Auge sein. Neben der Petition machen einige Fans auch auf Social Media ordentlich gegen ihn mobil.  Mit den Hashtags "KoanRangnick" und "rotgegenrangnick" wettern sie sich gegen den 65-Jährigen, er passe nicht zum FC Bayern und man wolle auch kein "RB München" werden.

Fokus liegt auf Nationalteam

"Im Moment gibt es keinen Grund, mich intensiv und konkret damit zu beschäftigen", nimmt Rangnick selbst der Diskussion den Wind aus den Segeln. In einem Interview mit "90minuten.at" erklärte er, dass sein Fokus auf der Nationalmannschaft liege und nicht auf einem Trainerjob bei den Bayern. Außerdem gebe es noch kein konkretes Angebot, erst dann würde er sich intensiv mit einem Wechsel auseinandersetzen. ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel sagte gegenüber dem ORF, dass sich der Deutsche beim ÖFB wohl fühle. "Andererseits, wenn so ein Verein wie Bayern München anklopft, ist es verständlich, dass man über ein Interesse dieses Vereins nachdenkt."

more