Schnupfen? Nicht mit diesen 10 Tipps!

Winterzeit ist Erkältungszeit. Im Büro, in der U-Bahn, überall trifft man auf verkühlte und niesende Menschen, die die Viren großzügig verbreiten.Anstecken mag sich niemand. Mit diesen Tipps haben die Schnupfenerreger keine Chance.

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So ein Schnupfen ist alles andere als wünschenswert Foto: LuckyBusiness/iStock/Thinkstock

Schnupfen ist eine leidige Angelegenheit. Niesen, Husten, die Nase ist verstopft, man ist fest davon überzeugt, zu ersticken (besonders Männer) und die Glieder schmerzen. Keine schöne Sache. Hat man erst mal eine ordentliche Erkältung, hilft eigentlich nur noch Bettruhe und Tee. Da wäre es ja viel besser,  gar nicht erst krank zu werden … Mit diesen Tipps sollte das kein Problem sein.

1. Ausreichend trinken

Nicht nur wenn der Schnupfen schon da ist, sondern auch vorher sollte man ausreichen trinken. Am besten eignen sich Tees wie Ingwertee, da diese das Immunsystem auf Trab bringen.

2. Gesunde Ernährung

Nur ein gesunder, fitter Körper kann sich vor den Schnupfenviren schützen. Deswegen gehören viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte auf den Tisch. Schmeckt gut – tut gut.

3. Heiß - kalt

Ist man erst einmal erkältet, hat man mal heiß, mal kalt, mal ist die Decke zu viel, mal bräuchte man zehn Wärmflaschen. Doch auch dieser Tipp hat mit Temperaturunterschieden zu tun: Regelmäßige Wechselduschen, aber auch Saunabesuche stärken das Immunsystem.

4. Trockene Heizungsluft vermeiden

Durch die Heizung wird die Luft im Winter automatisch trockener. Das gefällt der Nase gar nicht, die Nasenschleimhäute trocknen aus und die Viren haben so leichtes Spiel. Eine Studie konnte zeigen, dass die meisten Neuansteckungen bei einer Luftfeuchtigkeit von 20 bis 35 % geschehen, empfohlen wird deshalb eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 80 %. Dieser Wert ist optimal, um die Schleimhäute zu unterstützen und gleichzeitig den Viren schlechte Bedingungen zu liefern. Auch Nasensprays mit Meerwasser können regelmäßig benutzt werden, um die Nasenschleimhäute feucht zu halten.

5. Richtig lüften

Im Winter kommt es auch auf die richtige Technik beim Lüften an. Kippen ist kontraproduktiv. Besser ist regelmäßiges Stoßlüften, so gelangen die Viren nach Draußen, soll doch der Nachbar krank werden. Viermal am Tag zehn Minuten wären bereits optimal, um die Luft virenfrei zu bekommen.

6. Bewegung

Sport unterstützt ebenfalls ein gesundes Immunsystem, am besten bewegt man sich an der frischen Luft. Das macht nicht nur gute Laune im Winter, sondern die frische Winterluft ist auch angenehm für die Nasenschleimhäute. Allerdings sollte man sich warm einpacken, denn die Kälte führt dazu, dass sich die Blutgefäße verengen, um weniger Wärme abzugeben. Leider gehört dazu auch das Näschen, das schnell kalt wird und die Nasenschleimhaut trocknet aus.

7. Ausreichend schlafen und Stress vermeiden

Schlafen hat nichts mit verlorener Zeit zu tun, sondern stärkt die Abwehrkräfte. Ein unausgeschlafener, gestresster Körper ist anfälliger für Infekte. Deswegen kann man sich ruhigen Gewissens an die acht Stunden Schlaf gönnen, man tut ja was für seine Gesundheit.

8. Hände waschen

Schnupfenviren übertragen sich durch Schmier- und Tröpfcheninfektion. So können in der U-Bahn die gemeinen Viren schon auf ihr nächstes Opfer warten. Deswegen ist vermehrtes Hände waschen angesagt! Da man das nicht ständig machen kann, sollte man besonders darauf achten, nicht mit ungewaschenen Händen an seine Nase oder Augen zu fassen. Durch die dort angesiedelten Schleimhäute haben die Viren leichtes Spiel.

9. Zink

Zink hilft dem Zinken. Das Spurenelement ist wichtig für gesunde Schleimhäute, so haben es Viren schwieriger, den Körper zu infizieren. Auch wen es bereits erwischt hat, kann rasch zu Zink greifen, die Erkältung kann so um einen Tag abgekürzt werden.

10. Was ist mit Küssen?

Gute Nachrichten für alle Verliebten: Es scheint so, dass Küssen zu keiner Infektion führt. Die Viren gelangen zwar in den Mund des anderen und anschließend in den Magen, werden dort aber von der Magensäure abgetötet und unschädlich gemacht. Man kann seinem kranken Schatz also wohl ohne Probleme ein tröstendes Bussi geben.