Vorsicht! Hier ist Fotografieren verboten

Nur mal eben schnell das Handy zücken und diesen Moment festhalten – doch aufgepasst, das kann sich als schwerer Fehler erweisen! Denn an diesen Orten herrscht absolutes Fotoverbot und man sollte lieber die Hände vom Auslöser lassen.

Kopie von Eiffelturm Paris Frankreich - Cover
Eines der begehrtesten Foto-Motive der Welt: der Eiffelturm Foto: dennisvdw/iStock/Thinkstock

 Was wäre Paris ohne seinen Eiffelturm? Rund sieben Millionen Besucher genießen jedes Jahr die beeindruckende Aussicht auf die Stadt. Doch auch wer nicht auf den Turm hochfährt, genießt die Aussicht vom Boden aus. Wunderbar – solange man nur guckt. Denn den schmucken Turm und noch so einige andere Sehenswürdigkeiten darf man nicht so ohne Weiteres fotografieren.

1. Eiffelturm

Wie, den Eiffelturm darf man nicht fotografieren? Naja, es kommt auf die Tageszeit an. Untertags steht es jedem ambitionierten Hobbyfotografen frei, den hohen Turm auf ein Foto zu bekommen, doch nachts herrscht Fotoverbot. Grund dafür ist die aufwendige Beleuchtung des Eiffelturms. Diese ist als Kunstwerk seit 1985 geschützt. Nur wer zahlt, darf ganz offiziell ein Foto vom Eiffelturm bei Nacht machen. Deswegen: Die heimlich gemachten Handyfotos lieber nicht auf Instagram posten. 

2. Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle in Rom ist weltberühmt. Michelangelo hat hier wahrlich ein Meisterwerk erschaffen. Und das gilt es der Nachwelt zu erhalten. Deswegen ist Fotografieren hier strengstens untersagt. Wer es auf die heimliche Art versucht um vom Security-Personal erwischt wird, sollte wissen, dass dieses das Recht hat, die unautorisierten Aufnahmen sofort zu löschen.

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Die Sixtinische Kapelle  Foto: Karl Schöndorfer / picturedesk.com

3. Trafalgar Square

Jeder Tourist, der schon mal in London war, wird sich jetzt wundern: Immerhin gibt es ja ein Foto von ihm, wie er mitten am Trafalger Square breit von einem Ohr zum anderen grinst. Und das soll verboten sein? Nein, ist es auch nicht. Amateurfotografen dürfen knipsend durch die Stadt ziehen, doch professionelle Fotografen müssen zuerst eine Einwilligung vom Bürgermeister einholen, um solch bekannte Plätze wie den Trafalgar oder Parliament Square fotografieren zu dürfen.

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Amateure dürfen auch am Trafalgar Square fotografieren Foto: Chalabala/iStock/Thinkstock

4. Rotlichtviertel, Amsterdam

Amsterdam ist nicht nur für Coffeeshops, sondern auch für sein Rotlichtviertel berühmt. Und ja, natürlich auch für die Kunst. Doch während man seinen kultivierten Museumsbesuch bedenkenlos auf Bildern festhalten kann, sind die nächtlichen wilden Ausflüge ins Rotlichtmilieu ohne die eigene Kamera zu bewerkstelligen. Denn es ist strengstens untersagt, Fotos oder Videos von den dort arbeitenden Frauen zu machen. Etwas Privatsphäre muss schließlich sein!

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Das Fotografrieren im Rotlichtviertel ist strengstens untersagt Foto: Nisangha/iStock/Thinkstock

5. Taj Mahal

Das beeindruckende Mausoleum in Indien begeistert alljährlich die Touristenscharen. Einst ließ es Großmogul Shah Jahan für seine verstorbene Liebe Mumtaz Mahal errichten. Die Baumaterialien wurden mithilfe von 1.000 Elefanten herangeschafft. Das beeindruckende Gebäude kann von Außen fotografiert werden, im Inneren herrscht allerdings striktes Fotoverbot.  

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So sieht es im Inneren des Taj Mahal aus  Foto: IVANVIEITO/iStock/Thinkstock

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