Test: Nissan Qashqai Tekna+ 1.6 Diesel

Warum der Nissan Qashqai eines der meistverkaufte Autos ist? Na ja, Er hatte bisher keine echten Schwächen und das wir wohl auch in Zukunft so bleiben.

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Nissan Qashqai Foto: Werner Christl
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Nissan Qashqai Foto: Werner Christl
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Nissan Qashqai Foto: Werner Christl
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Nissan Qashqai Foto: Werner Christl
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Nissan Qashqai Foto: Werner Christl
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Nissan Qashqai Foto: Werner Christl
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Nissan Qashqai Foto: Werner Christl

Unter den meistverkauften Autos dieser Erde liegt der Quashqai auf Platz 12! Das sagt schon viel aus über das kompakte SUV. Unter der Motorhaube werkt ein 1.6-Liter-Diesel mit 130 PS, der ziemlich leise seinen Dienst versieht. Wir fuhren das SUV auf Autobahnlangstrecken mit 5,5 Liter! Im Schnitt lagen wir bei 6,2 Litern. Laut Werk sollen es 4,7 Liter sein. So ein Diesel mag zwar in der Kritik stehen, ist aber immer noch sehr sparsam. Dass in der Tekna+-Ausstattung von Leder über Glaspanoramadach, 360-Grad-Kamera, bis Bose Sound alles drinnen ist, war klar. Darüber hinaus gab es aber an Bord den ProPILOT. Ein Assistentenmix, der die Geschwindigkeit und dazu auch einen optimalen Sicherheitsabstand hält. Damit man nicht aus Versehen in die Botanik abbiegt hält der „Autopilot“ auch noch die Spur. Praktisch das Fahren im Stopp and Go, denn der Quashqai stoppt und fährt automatisch wieder los. Der ProPILOT ist an ein XTTRONIC-Automatikgetriebe gekoppelt. Ein sehr vernünftiges Feature, dass vor allem im Stau durchaus Sinn macht.

Überraschenderweise ist der Qashqai auch auf Langstrecken wirklich ein empfehlenswertes Auto. Der Dieselmotor werkt kaum merklich und dies auch bei höheren Drehzahlen. Die Leersitze sind komfortabel – nur die Schenkelauflage könnte für größere Zeitgenossen etwas länger sein. Das Ladevolumen liegt bei guten 430 Litern. Das Fahrwerk ein Komfortbetontes, aber lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen (also nix schaukelig, sondern brav-sportlich). Auch das Lenkrad (unten etwas abgeflacht) liegt gut in der Hand. Dazu gut ablesbare Instrumente, wobei wir uns mit dem Multimedia-Screen und dessen Bedienung nicht zu 100 Prozent gleich angefreundet haben. Im Gegenzug ist da die 360-Grad-Rundumkamera, die ganz klar Sinn macht. Ein Feature, das Nissan sehr früh in den verschiedenen Modellen eingeführt hat. Und für Parkfaule gibt es noch den intelligenten Park-Assistenten. Dieser parkt das Auto „automatisch“ ein und überwacht dabei sogar den Querverkehr. Zu haben auch Nissan Connect: das bietet direkten Zugriff auf Musik, Facebook und andere „lebensnotwendige“ Dinge.

Die Preise

Der günstiges Qashqai startet als Benziner bei 21.690,- Euro. In der getesteten Variante Tekna+ steht der Japaner mit 34.148,- Euro als Benziner in der Preislist und der 1.6 Diesel startet in er höchsten Ausstattung bei 35.390,- Euro. Mit Allrad sind es 39.325,- Euro.

 

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