Concorso d'Eleganza: Hommage an Maserati 450S Coupé von 1957

Zagato präsentierte auf dem Concorso d`Eleganza 2015 ein schönes Auto mit einem martialischen Namen: den Zagato Maserati Mostro. Das Auto soll an den Le-Mans-Renner von Stirling Moss erinnern.

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Zagato Maserati Mostro ist eine Hommage an das Maserati 450S Coupé Zagato von 1957 Foto: Zagato
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Die schlanke, elegante Karosserieform wird von einem mächtigen Flügel kontrastiert Foto: Zagato
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Dünne Sitzschalen und Vier-Punkt-Gurte: Das Auto wurde für die Rennstrecke optimiert Foto: Zagato
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Für Vortrieb sorgt ein V8 von Maserati, zur Leistung gibt es keine Informationen Foto: Zagato
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Der Motor sitzt vorn, das Getriebe an der Hinterachse. Das wird Trans-Axle-Bauweise genannt und soll die Gewichtsverteilung optimieren Foto: AutoNews
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Lamborghini 5-95 Zagato von 2014: Zwar sieht man nichts mehr vom Plattform-Spender Gallardo, dafür ist das Double-Bubble-Dach von Zagato zu erkennen Foto: Zagato
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Der Aston Martin Virage Shooting Brake Zagato wurde für einen Sammler im Jahr 2014 gebaut Foto: Zagato
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In den Jahren 2012 und 2013 präsentierte Zagato einen BMW Roadster und ein Coupé Foto: Zagato
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Von Zagato stammen auch der Alfa Romeo TZ3 Corsa (2010) und der Alfa Romeo TZ3 Stradale (2013) Foto: Zagato
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In Kooperation mit Aston Martin entstand der V12 Zagato im Jahr 2011 Foto: Zagato
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2009 entsprang der AC 378 GTZ einer Kooperation mit dem britischen Sportwagenhersteller AC Foto: AutoNews
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Auch beim Bentley GTZ von 2008 ist das Double-Bubble-Dach gut zu erkennen Foto: AutoNews
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2007 wurde der Maserati GS Zagato vorgestellt Foto: Zagato
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Der Diatto Ottovù Zagato wurde 2007 gezeigt. Damit sollte an die frühere italienische Marke Diatto erinnert werden Foto: Zagato
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Neues Kleid von Zagato: Der Ferrari 575 GTZ von 2006 Foto: Zagato

Zagato präsentierte auf dem diesjährigen Concorso d'Eleganza Villa d`Este ein schönes Automobil mit einem martialischen Namen: den Zagato Maserati Mostro. Der Beiname steht ins Deutsche übersetzt für "Monster". Das Auto ist eine Hommage an den Maserati 450S, dem der italienische Karossier gemeinsam mit Aerodynamik-Ikone Frank Costin bereits im Jahr 1957 ein Coupé-Kleid verpasst hatte. Auftraggeber war Stirling Moss, der mit dem Wagen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans antrat - aus dieser Zeit stammt auch der Spitzname.

Carbon und Trans-Axle-Bauweise

Das Kleid der Mostro-Neuauflage besteht überwiegend aus Carbon und Aluminium. Das bemerkenswerteste Detail ist ein mächtiger Flügel, der über dem Heck thront. Als Antrieb dient ein Maserati-V8 mit Trockensumpfschmierung, die Kraft wird von einem sequenziellen Sechsgang-Getriebe übertragen. Die Schaltbox sitzt in Trans-Axle-Bauweise an der Hinterachse, das soll eine optimale Gewichtsverteilung schaffen. Um die Verbindung zur Straße kümmern sich 19-Zoll-Räder, die an der Vorderachse mit 255er- und hinten mit 295ern bezogen sind. Zu weiteren technischen Daten hält sich Zagato bedeckt.

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Dünne Sitzschalen und Vier-Punkt-Gurte: Das Auto wurde für die Rennstrecke optimiert Foto: Zagato

Alle fünf Exemplare schon verkauft

Die gute Nachricht ist, dass der schwarze Bolide eine Straßenzulassung bekommt. Fünf der Neu-Monster sollen gebaut und bis zum Dezember 2015 an ihre Kunden übergeben werden. Die schlechte Nachricht: Alle fünf sind schon verkauft.

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