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Die Top 10 Eisdielen in Salzburg

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Egal ob klassische Sorten oder ausgefallene Geschmacks-Experimente, vegane Varianten oder Eis für Diabetiker: Wir haben uns auf die Suche nach Salzburgs besten „Diele(r)n“ gemacht.

1. Der Eis-Greissler

„Hier hätte Mozart Eis gegessen“ – behaupten zumindest der Eis-Greissler. Zu Ehren des Salzburger Musikgenies wurde zur Eröffnung in der Linzergasse Ende April auch die Sorte „Salzburger Nougat-Traum“ kreiert. Nicht die einzige Besonderheit, die man in der Vitrine findet. Für die Fruchtsorten wird bevorzugt heimisches Obst verwendet und auf Milch verzichtet. Das Sorbet überzeugt somit auch VeganerInnen. Zudem stehen zwei vegane Cremesorten auf Soja- oder Haferbasis zur Wahl. Wenn Kuhmilch ins Eis kommt, dann direkt vom Biohof in Niederösterreich. Von dort stammt der Eis-Greissler ursprünglich her.

2. Bauerneis aus Bad Vigaun

Auch im heimischen Kühlregal darf eine große Portion Eis in den heißen Monaten nicht fehlen. Um sich mit dem nötigen Vorrat einzudecken, empfiehlt sich ein Besuch bei Familie Oberascher in Bad Vigaun. Im Hofladen des Schmiedbauers gibt es neben klassischen Eissorten wie Mango und Zitrone auch außergewöhnliche Kreationen in kleinen und großen Portionen zu kaufen. Unsere Favoriten: Jogurt-Honig, Amarena-Kirsch und Himbeer-Mohn.

3. Fabis Frozen Bio Yogurt

An sonnigen Tagen kommt es nicht selten vor, dass sich am Salzburger Universitätsplatz eine Menschenschlange bis zur Kollegienkirche zurück drängt. Alle möchten nur das eine: das heiß begehrte Bio Frozen Yogurt von Konditor Fabian Sturm. Besonders empfehlenswert sind die geschmacklich aufeinander abgestimmten Frozen Yogurt-Becher, zum Beispiel „Schoko trifft Nuss“ mit Milchschokolade-Nuss-Soße, Erdbeeren und Oreocrumble oder „Sweety“ mit Karamell-Krokant-Soße und Erdbeeren. Wer mag, sucht sich seine Toppings selbst aus. Fragt man Fabian nach seinen Favoriten, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Kiss the Coco“ mit Rafaello, Florentinermandeln und Erdbeeren sowie „Peanut Butter“ und Erdbeeren.

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Foto: Fabi's Frozen Bio Yogurt

4. Eisl Eis

Am Seegut Eisl am Wolfgangsee werden Bio-Schafmilchspezialitäten in der eigenen Hofkäserei produziert – darunter auch herrliches Eis. Erhältlich sind die verschiedenen Sorten ab Hof (24 h Selbstbedienung) sowie im Eisl Eisladen in der Getreidegasse. Das Eis kann auf Wunsch auch nach Hause geliefert werden. Besonders empfehlenswert: die prämierte Sorte Heidelbeer-Rosmarin sowie Jogurt-Himbeer.

5. Eiswerk

Der Name Eiswerk steht für Eiskompetenz und jahrzehntelange Erfahrung. Im Bergheimer Familienbetrieb werden alle Sorten aus biologischen Zutaten hergestellt. Die gleichnamige Eisdiele am Universitätsplatz 12 öffnet ab 15. Mai. Unsere Empfehlung: Weiße Schokolade und Tonca Bohne sowie Schwarze Ribisel.

6. Gelateria Rizzardini

Luca Rizzardini zählt mit seiner Gelateria in Laufen zu den besten Eismachern Süddeutschlands. Auf seiner Karte finden sich neben Klassikern auch spezielle Varianten, wie die Milcheissorten „Fior di Latte“ und „Joghurt Wildheidelbeer Wüdwux“ sowie veganes Fruchteis mit exotischen Namen wie „Guave Brazil“ und „Bergamotte Calabria“. Das hat auch im angrenzenden Salzburg längst die Runde gemacht. Grenzgenial finden wir daher, dass man in Corona-Zeiten auf seine Spezialitäten nicht verzichten muss: Der passionierte Eismacher liefert für Kunden aus Österreich direkt an die Grenze (tägl. 14.00 bis 18.00 Uhr), das Eis in Bechern kann man an der Salzachbrücke abholen. So geht’s: WhatsApp-Bestellung an +49 8682954488, mit QR-Code zahlen, abholen, genießen!

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Foto: Gelateria Rizzardini

7. Alpz Café am Platzl

Eisjunkies dürfen sich auf neuen Suchtstoff freuen! Am 15. Mai eröffnet das Alpz Café am Platzl in Salzburg. Wie phänomenal gut das Eis von Celal Karaarslan schmeckt, werden die Pinzgauer bestätigen können – in Zell am See betreibt er schließlich seit Jahren erfolgreich ein Geschäft. Am neuen Standort wird es unter anderem die Sorte Salzburger Nockerl sowie spezielles Diabetikereis geben.

8. Café Rößlhuber

Mozart-, Snickers-, Erdbeer- oder Passionsfruchteis – im Café Rößlhuber in Bergheim wird selbst Hand angelegt, alle Eissorten werden seit 2013 mit frischen Zutaten von Chef Michael Rößlhuber persönlich produziert. „Mit der Herstellung von Eis habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt. Pro Saison verarbeiten wir rund 3.600 Liter Milch und 1.700 Liter Wasser für unsere vielfältigen Sorten“, erzählt der Eismacher. Welches sollte man auf alle Fälle kosten? „Meine Empfehlungen sind immer spezielle Eissorten, zum Beispiel Orange-Ingwer, Acai–Banane oder Süßkartoffel-Eis. Mein Liebling ist aber „Goldene Milch“ mit Kokos, Kurkuma, Ingwer, Zimt und Muskatnuss – bei richtiger Dosierung eine echte Geschmacksbombe!“

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Foto: Rößlhuber GmbH

9. Icezeit

Schleckermäuler aufgepasst! In der Gelateria „Icezeit“ in der Chiemseegasse (Salzburg) gibt es an die 30 verschiedene Eissorten, die darauf warten, durchgekostet zu werden. Und zwar nicht nur Altbewährte, sondern auch Spezialkreationen. Haben Sie zum Bespiel schon mal ein After Eight-, Gianduja-, Passionsfrucht/Maracuja-Eis gegessen? Oder gar einen „Frozen Germknödel“? Nein, dann nichts wie hin zur Icezeit! Aufgrund der aktuellen Situation werden „Icezeit Premiums Cup“ auch geliefert – das Lieblingseis schmeckt abends zu Hause auf der Couch genauso gut.

10. GelatOK

Bei „GelatOK“ in der Halleiner Altstadt hat man wahrlich die Qual der Wahl: mehr als 40 köstliche Sorten original italienisches Eis finden sich in den Vitrinen am Bayerhamerplatz. Darunter die gesamte Bandbreite der beliebten Klassiker, aber auch einige originelle Schöpfungen, wie beispielsweise ein Energy- oder salziges Karamelleis. In Zeiten von Corona bietet Familie Grava Eisliebhabern übrigens nicht nur Kugeleis, sondern auch große Eisbecher zum Mitnehmen an – ein „Becher to go“ quasi. Dabei empfehlen die Inhaber Spaghetti-Eis, einen Joghurt-Erdbeer- oder einen Amarena-Becher.

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