Magic Cleaning: Aufräumen nach dem Kondo-Prinzip

Was Marie Kondo am liebsten tut? Ordnung in ihre kleine Welt und die anderer Menschen zu bringen. Aus Überzeugung, dass es sie glücklicher macht. Damit hat die Japanerin den Nerv der Zeit getroffen. Hier die goldenen Regeln des Aufräumens.

Marie Kondo - Cover
Mit Aufräumen abgestaubt: Marie Kondo hat mit ihrem Bestseller ein Vermögen gemacht Foto: Kristina Bumphrey/Action Press/picturedesk.com

Wer Entrümpeln, Saubermachen und Ordnung zu halten als lästiges Übel betrachtet, hat jetzt die Gelegenheit, seine Haltung "gründlich" zu ändern. Marie Kondo ist es mit ihren mitterweile drei Bestsellern spielerisch gelungen, Menschen in aller Welt das Aufräumen schmackhaft zu machen. Ihr Lockvogel: Ordnung zu schaffen macht glücklich. Warum? Weil es dabei hilft, sich auch innerlich von jeglichem seelischen Ballast zu befreien, seine Gedanken zu ordnen und klarer zu sehen. Raum im Inneren für neue Ideen - am Ende vielleicht sogar ein neues Leben zu schaffen. Wie Marie Kondo das nennt? - "Magic Cleaning".

Magic Cleaning

Mit ihrer bestechenden Logik hat die vom Aufräumen geradezu besessene Erfolgsautorin mittlerweile zahlreiche Menschen in aller Welt inspiriert, ihre vier Wände und damit auch ihren Alltag neu zu ordnen. Sieben Millionen Exemplare hat sie von ihren Magic Cleaning-Büchern mittlerweile verkauft. Ihr Name hat bereits Eingang in die englische Sprache gefunden. Die neue Frage am Beginn eines Gesprächs: "Heute schon gekondoet?"

Aufräumen - aber richtig

Dabei geht es um weit mehr als nur, Dinge zu "verstauen". Vielmehr darum, sich von allen Gegenständen, Kleidungs-, Möbel- oder Dekostücken zu befreien, die einen nicht mehr glücklich machen. Das Zauberwort: sich auf das zu beschränken, was man liebt. Eine folgenreiche Entscheidung: Denn dadurch benötigt man weniger Stauraum, sprich Möbel, und kann in seinen vier Wänden freier atmen und sich besser entfalten, ist die Autorin überzeugt. Die japanische Ordnungsberaterin nimmt sich dabei Raum für Raum und Schrank für Schrank vor - ohne Ausnahme.

Konmari-Methode

Um dieses Langzeitprojekt ohne Frust und Erschöpfung zur Vollendung zu bringen, hat Kondo die Konmari-Methode entwickelt, die aus folgenden Prinzipien besteht:

1. Alle Schrankinhalte werden auf einen Haufen gestapelt
2. Gegenstand für Gegenstand wird nun der Frage unterworfen: "Macht es mich glücklich, diesen in die Hand zu nehmen?"
3. Behält man ihn, bekommt er einen fixen Platz und wird umgehend verstaut

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