Bluetooth: Perfekter Sound ist garantiert!

Die wichtigsten Fragen und Antworten für Einsteiger: Welche Geräte braucht man für Bluetooth? Worauf sollte man bei der Auswahl, dem Standort und der Installation achten?

Bluetooth Saturn - Cover
Sattes Klangerlebnis kabellos: Bluetooth Foto: Dmitry Fisher/iStock/Thinkstock

Der größte Vorteil von Bluetooth-Boxen, Headphones und externen Lautsprechern liegt darin, dass das Verbindungskabel zur Quelle entfällt. Bedeutet: Bei einer Heimkino-Soundanlage entfällt die lästige Frage, wie man die hinteren Boxen unsichtbar mit dem Receiver verkabelt. Wenn der Sound per Bluetooth übertragen wird, stellt sich die Frage erst gar nicht. Das erlaubt deutlich mehr Flexibilität bei der Wohnungseinrichtung und bei der Lautsprecher-Platzierung. Die meisten Soundbars mit externem Subwoofer setzen mittlerweile auf die Ansteuerung der Bassbox per „Funk“. Aber aufgepasst: Ein Kabel braucht der Woofer trotzdem, nämlich das Stromkabel. 100 Prozent Wireless gibt es nur bei externen Lautsprechern oder Kopfhörern, die ihrerseits von einem Akku mit Strom versorgt werden. Nichtsdestotrotz fällt das Verbindungskabel vom Verstärker zu den jeweiligen Boxen weg  und damit auch die grauslichen Plastikkabelkanäle. 

Die Einsatzgebiete

Wie bei jedem Technologiewandel stellt sich die Frage: Brauche ich Wireless-Boxen? Sagen wir so: Überlebenswichtig sind die definitiv nicht. Aber sie erleichtern nicht nur das Einrichten, sie funktionieren auch sehr zuverlässig. Ein Beispiel: Gartenparty. Zwei Partyboxen sollen die Wiese mit chilligen Beats beschallen. Die Stimmung ist gut, Bier, Gin-Tonics und Weiße Spritzer werden schon literweise ausgeschenkt. Plötzlich gibts ein kurzes, lautes Kratzen und dann ist die Musik aus. Ein etwas zu  angeheiterter Gast stolpert über die nicht am Boden verklebten Boxenkabel. Blöde Situation, nicht nur wegen des aufgeriebenen Kinns. Bei Bluetoothboxen liegen keine Kabel im Weg, die Sturzgefahr ist minimiert – zumindest für Hoppalas, die kausal mit den Kabeln und nicht dem Alkohol in Verbindung stehen.

Reichweite 

Bluetooth ist tendenziell eher für kürzere Reichweiten ausgelegt. Doch auch bei der Blauzahntechnik hat sich in den letzten Jahren viel getan. Früher waren 10 Meter Reichweite die Benchmark. Dabei waren bereits nach ein paar Metern spürbare Leistungseinbußen festzustellen. Heute schaffen Bluetooth-Geräte schon 30 Meter – ohne hörbaren Soundverlust oder Verbindungsfehler. Das Mehr an Reichweite hat natürlich auch den Einsatzzweck erweitert. Outdoorboxen und externe Lautsprecher können jetzt auch in größeren Gärten problemlos eingesetzt werden. Ein weiterer Fortschritt ist das schnellere Pairing – also das Verbinden zweier Bluetoothgeräte miteinander. Musste man früher oftmals noch mühsame Pins oder Bestätigungscodes eingeben, finden sich die drahtlosen Geräte heute oftmals gänzlich selbstständig und bleiben auch so lange verbunden, bis entweder die maximale Reichweite überschritten ist oder ein Gerät abgeschaltet wird.