Schlauer in 3 Minuten: Wie spricht man mit Aliens?

Zahlt es aus einen Klingonischkurs zu besuchen?

Sprechen mit Aliens
Foto: Colourbox

Am 15. August 1977 empfing der Astrophysiker Jerry R. Ehman im Rahmen eines SETI-Projekts am „Big Ear“-Radioteleskop der Ohio State University ein Schmalband-Radiosignal aus Richtung des Sternbildes Schütze. Das Signal das mindestens 122 Jahre zur Erde unterwegs gewesen sein muss, war signifikant stärker als das normale Hintergrundrauschen. Verblüfft umrandete J. R. Ehman auf dem Computer-Ausdruck den Zeichencode „6EQUJ5“ (die empfangenen Intensitäten wurden aufsteigend codiert mit den Zahlen 1 bis 9, über 9 hinaus mit den Buchstaben A bis Z, „Z“ → höchste Intensität) der Intensitätsvariation mit dem Stift und schrieb den Kommentar „Wow!“ an den Seitenrand. Dieser Kommentar gab dem Signal den Namen Wow!-Signal. Die Ursache des Signals ist bis heute nicht geklärt.

Interstellare Kommunikation 

Astronomen können mit ihren Radioteleskopen immer ­tiefer ins All blicken. Bis zum Jahr 2034 rechnet die NASA mit einem ersten Kontakt zu Außerirdischen. Aber wie soll die Kommunikation ablaufen? Denn es ist gänzlich unklar, wie die Mitteilungen der Aliens aussehen könnten. Sprache, Klang? Eher unwahrscheinlich. Realistischer sind optische oder Radiosignale. Nasa-Forscher arbeiten seit mehr als 50 Jahren an möglichen Lösungen. Vor kurzem veröffentlichte die Nasa sogar eine 300-seitige Publikation zum Thema "Interstellare Kommunikation".