Forscher warnen: Schlechte Dates schaden der Gesundheit

Wenn man sich nach einem schlechten 1. Date hundeelend fühlt, sollte man ein zweites Treffen besser sein lassen. Forscher warnen nämlich, dass miese Rendezvous nachweislich auf unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Schlechtes Date Mann Frau
Schlechte Dates schaden der Gesundheit. Foto: iStock/g-stockstudio/Thinkstock

Schlechte Dates gehören verboten! Und dass nicht nur, weil sie reine Zeitverschwendung sind und uns davon abhalten, endlich unserem Traummann oder unserer Traumfrau über den Weg zu laufen. Wie Forscher nun herausgefunden haben, sind miese Verabredungen auch aus gesundheitlicher Sicht ein Desaster: Schlechte Dates können negative Gefühle und Depressionen auslösen, Fressattacken auslösen und sogar unser Hautbild verschlechtern. Dessen nicht genug: Wer mit dem oder der Falschen anbandelt, schwächt nachweislich auch sein Immunsystem.

Schlechte Dates können krank machen

Wieso dem so ist, erklärt Dr. Linda Papadopoulos gegenüber der "Daily Mail": Durch den Stress, den misslungene Rendezvous in uns auslösen, steigt das Testosteron- und Cortisol-Level im Körper. Ein erhöhter Cortisol-Spiegel bewirkt eine Steigerung des Appetits und löst Heißhunger aus. Testosteron hingegen führt dazu, dass unsere Haut vermehrt Talg produziert und überfettet: Hautunreinheiten und Pickel sind die Folge. Dessen nicht genug! Schlechte Dates schwächen unser Immunsystem und verlangsamen Heilungsprozesse in unserem Körper – ja, sie können sogar grippeähnliche Symptome hervorrufen. 

"Daten ist eine emotionale Achterbahn und es kann unseren Verstand sowie unseren Körper völlig durcheinander bringen – biologisch, psychologisch sowie sozial", so die Medizinerin. Die Erläuterungen der Ärztin bestätigt eine von der Dating-Seite eHarmony.co.uk durchgeführten Umfrage. Wenn man also schon nach dem 1. Date weiß, dass die Chemie nicht stimmt, sollte man sich ein zweites Treffen also besser sparen.