Stretching: Sollte man vor oder nach dem Training dehnen?

Seit jeher scheiden sich bei dieser Frage die Geister. Erhöht der Verzicht auf Stretching vor dem Workout die Verletzungsgefahr? Oder kann man auf die Dehnungsübungen nach dem Joggen verzichten? Wir verraten, wann und wie gedehnt werden soll.

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Für jeden Zeitpunkt gibt es die perfekte Stretching-Art Foto: Martinan/iStock/Thinkstock

Es gibt viele Mythen, wann und wie gedehnt werden soll. Hierbei ist vor allem zwischen dem statischen und dynamischen Stretching zu unterscheiden.

Statisches Stretching

Hierbei haltet man eine Dehnposition, die zuvor langsam eingenommen wurde, über einige Zeit. Wer diese Art von Stretching-Übungen vor dem Workout macht, könnte damit die Leistungsfähigkeit seiner Muskeln beeinträchtigen, vor allem bei schnellen Bewegungen. Sollten Sie also vorhaben zu Sprinten, Springen oder Ballspiele etc. zu betreiben, ist das dynamische Stretching das Richtige für Sie. Statisches Dehnen ist jedoch für die Regeneration und Flexibilität der Muskulatur sehr wichtig, weshalb es als "Cool Down" ein idealer Abschluss für ein anstrengendes Training ist.

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Ist dynamisches oder statisches Dehnen das Richtige? Foto: matthewennisphotography/iStock/Thinkstock

Dynamisches Stretching

Bei dieser Art von Stretching wird der Körper in der Bewegung gedehnt, also eine Dehnposition schnell eingenommen und wieder verlassen. So entstehen intermettierende Bewegungen, ohne eine Position länger zu halten. Da die Durchblutung gesteigert wird, hat dieses Stretching einen hohen Aufwärmeffekt und Verletzungen kann besser vorgebeugt werden.