Beste Investition in die Gesundheit: 7,6 Stunden Schlaf!

Schlaf ist die beste Medizin, heißt es. Seine regenerierende Kraft ist jedenfalls nicht zu leugnen. Nun erbringen britische Wissenschafter den Beweis - und mehr als das. Wer zu wenig schläft, ist häufiger krank, lautet ihr Fazit.

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Schlafen ist die beste Medizin Foto: thinkstockphotos.com

Wer ausreichend schläft, ist gesünder, größer, leistungsfähiger und lebt länger. Zu diesem Schluss kamen zuletzt die Mitarbeiter des Sleep Research Centre der Loughborough University in Großbritannien. Aber wie viel ist ausreichend? Laut ihrer Studie 7,6 Stunden bei Frauen, 7,8 Stunden bei Männern. Der Wert wurde aufgrund einer Versuchsreihe an 3760 Probanden ermittelt.

Schlafen ist die beste Medizin
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Schlafmangel: Die Folgen

Die Wissenschafter fördern an den Tag, was die meisten von uns ahnen: Dass anhaltender Schlafmangel uns in vielerlei Weise beeinträchtigt, das Immunsystem schwächt, die Entstehung von Krankheiten fördert, die Konzentration beeinträchtigt und die Belastbarkeit deutlich reduziert. Das bedeutet letztlich auch mehr Krankenstände in Schulen und Betrieben, so die Autoren weiter. Die Qualität des Schlafs allein könne ab einem gewissen Punkt die mangelnden Ruhephasen nicht mehr kompensieren.

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Schlafen: Der beste Schutz

Immerhin, so die Autoren der Studie, sollen rund die Hälfte der Menschen in der westlichen Welt auf die empfohlene nächtliche Schlafmenge kommen. Wobei sich laut verschiedenen Tests zufolge Schlaf auch nachholen lässt. Zwei Empfehlungen sind von Experten in diesem Zusammenhang immer wieder zu hören: Um den Organismus zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken, sollte man nach Möglichkeit täglich ungefähr um dieselbe Zeit schlafen und zur selben Zeit aufstehen. Wer sich zeitlich einen Mittagsschlaf nach dem Essen gönnen kann, ist übrigens noch besser dran. Denn Körper und Geist sind bereits nach zehn bis 30 Minuten wieder deutlich ausgeruhter und fitter, um neue Aufgaben zu bewältigen.