Wuff: 10 Dinge, die Sie über Hunde nicht wussten

Der Hund ist der beste Freund des Menschen und kann viel mehr, als nur einen treuen Dackelblick aufsetzen. Hier 10 spannende und überraschende Fakten zum geliebten Vierbeiner.

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Ich kann dich gut riechen: Hunde riechen so viel besser als wir Menschen! Foto: Ingram Publishing/Thinkstock

750.000 Hunde leben in Österreich. Damit ist die Zahl der Katzenhalter zwar größer, dennoch zählen Hunde zu den beliebtesten Haustieren. Jeder Hundebesitzer ist natürlich der Meinung, sein Wauzi sei am tollsten und klügsten und das ist ja auch gut so. Aber auch ganz objektiv gibt es Fakten zu Hunden, die beeindrucken.

1. Ein unglaublicher Geruchssinn

Verglichen mit Hunden sind wir Menschen sozusagen geruchsblind. Zum Vergleich: Wir besitzen an die fünf Millionen Riechzellen, Hunde haben aber 125 bis 220 Millionen davon. Je nach Rasse unterscheidet sich die Anzahl etwas. Wie kann man sich den Unterschied aber nun vorstellen? Dazu ein kleines Beispiel: Würde man einen Teelöffel Zucker im Wasser von zwei olympischen Schwimmbecken auflösen, könnte der Hund das noch locker riechen. 

2. Der Hund als Arzt

Dieser unglaubliche Geruchssinn macht es möglich, Hunde zu diagnostischen Zwecken einzusetzen. Speziell ausgebildete Hunde sind so in der Lage, Krankheiten wie Krebs zu erschnüffeln. Auch für Diabetiker oder Epileptiker sind Hunde eine Hilfe, sie können einen nahenden Zuckerschock oder drohenden Anfall erschnüffeln und ihren Besitzer so rechtzeitig warnen. 

3. Gelb ist rot

Zumindest für Hunde. Ihr Auge ist anders aufgebaut als das des Menschen, die Tiere sehen besonders in der Dämmerung gut und können Grautöne besser unterscheiden als wir Menschen. Dafür ist die Welt für die Vierbeiner ein wenig farbloser: Grün nehmen sie als farblos wahr, während der gelbe Tennisball für den Hund rötlich erscheint. Vielleicht sehen sie ja deswegen rot, wenn ein anderer versucht, den geliebten Ball zu stibitzen. 

4. Intelligent wie ein Kind

Hunde sind wirklich intelligent, ähnlich wie ein Kind von 2 Jahren. Bis zu 250 Gesten und Wörter können sie im Laufe ihres Lebens erlernen. Manche Hunde sind besonders begabt und können auch bloß anhand von Zeichnungen gezielt das darauf abgebildete Objekt (am liebsten natürlich ein Spielzeug) herbeibringen.

5. 1, 2, 3, 4, 5

So weit reicht das mathematische Verständnis der Tiere. Untersucht wurde dies in einer Studie anhand von Leckerlis. In Futterschalen wurden beispielsweise 2 Stück davon gelegt. Dann wurden die Schalen verdeckt und die Anzahl der Leckerlis wurde erhöht (oder – Schande! – verringert) Sahen die Hunde die Futterschale dann erneut und die Zahl der enthaltenen Leckereien entsprach nicht der vorherigen, stutzten die Tiere und fixierten den Napf merklich länger mit ihrem Blick, als wenn die Leckerlianzahl stets gleich blieb. 

6. Klüger als Katzen

Jetzt soll bitte kein Streit zwischen Hunde- und Katzenhalter entfachen! Aber betrachtet man die Ergebnisse einer aktuellen Studie, so haben Hunde mehr Neuronen als Katzen. Die Wissenschaftler nehmen an, dass diese Neuronenanzahl entscheidend für die Intelligenz der Spezies ist. 

7. Hunde blicken nach links

Wenn Menschen einander anschauen, wandert der Blick automatisch nach links, um die rechte Gesichtshälfte des Gegenübers zu erfassen. Grund dafür ist, dass man in der rechten Gesichtshälfte Emotionen besser erkennen kann. Untersuchungen konnten zeigen, dass durch die lange Zeit der Domestikation Hunde dieses Verhalten übernommen haben. Sehen sie einem Menschen ins Gesicht, so wandert ihr Blick nach links und sie studieren unsere rechte Gesichtshälfte – bestimmt würden sie gerne rausfinden, ob Herrli und Frauli ihnen wohlgesonnen sind und eventuell ein Leckerli rausschaut. 

8. Schokolade ist Gift

Einem Hund sollte man niemals Schokolade geben! Das darin enthaltene Theobromin ist Gift für die Tiere. Bereits geringste Mengen können tödlich wirken. Natürlich ist das auch von der Körpergröße des Hundes abhängig, aber bereits eine halbe Tafel Schokolade wird auch für eine ausgewachsene Dogge zum Problem. Also unbedingt die Naschereien vom Hund fernhalten – am besten einfach selbst sofort die ganze Tafel verdrücken, immerhin hat man ja eine gute Ausrede. 

9. Hunde machen sexy

Zugegeben, ein Geheimnis war es nie, Hunde machen wirklich attraktiv! Wer sich mit einem tierischen Freund an seiner Seite auf Brautschau begibt, hat eine dreimal höhere Erfolgschance.  

10. Bitte keine Umarmungen

Auch wenn man als Halter kaum widerstehen kann, seinem geliebten Vierbeiner um den Hals zu fallen und zu knuddeln, für den Hund ist das gar nicht toll. Was der Mensch als liebevolle Geste meint, ist für den Hund ein Affront und signalisiert Dominanz. Die Reaktion der Hunde in solchen Fällen? Sie drehen meist den Kopf weg, um einem möglichen Konflikt aus dem Weg zu gehen.