Es gibt doch „nette“ Arten, Schluss zu machen!

Der Wissenschaft sei Dank, wissen wir nun nach jahrelanger Selbstpeinigung augrund unseres schlechten Gewissens endlich, wie wir auf nette Weise Schluss machen können. Einfach wird es zwar nie sein, dafür aber richtig.

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So geht's auch! Foto: jacoblund/iStock/Thinkstock

Jene, die sich nicht mehr melden sowie SMS-Schreiber sind die schlimmsten, direkt gefolgt von den Schlussmachern am Telefon (es sei denn, Sie führen eine Fernbeziehung). Dann gibt es diejenigen, die den Partner regelrecht mit Vorwürfen zumüllen, damit sie sich leichter tun, sich aus der Beziehung zu winden und andere, die sich zwar trennen wollen, die Entscheidung jedoch aus Feigheit lieber abgeben. All diese Wege sind mühsam und schmerzvoll! Wie gut, dass Experten es besser wissen!

1. Kurz und schmerzlos

Wissenschaftler der Brigham Young University haben unlängst herausgefunden, wie man Schluss machen kann, sodass es am wenigsten wehtut: Kurz und schmerzlos! Wer den Entschluss gefasst hat, sich ein für allemal zu trennen, sollte jedoch mit dem Satz: „Wir müssen reden“ beginnen, damit sich der Partner schon einmal auf negative Nachrichten einstellen kann. Diese sollten dann sofort ausgesprochen werden, denn Menschen wollen, Studienergebnissen zufolge, schlechte Nachrichten sofort hören. Kurz, schnell, direkt – so ist es am besten. Jegliche Erklärungen machen die Situation ohnehin nicht besser.

2. Richtiges Timing

Natürlich gibt es keinen passenden Moment, um Schluss zu machen, aber Paartherapeuten empfehlen, aus Respekt zum baldigen Ex-Partner zumindest eine Zeitspanne zu wählen, in der er relativ ungestresst ist. Ist gerade sein Hund gestorben, wäre es ungeeignet, ihn genau jetzt zu verlassen.

3. Konkrete Gründe

Experten wissen: Der Mensch muss VERSTEHEN. Sie helfen dem Partner dann sich loszulösen, wenn Sie konkrete Gründe nennen, warum die Beziehung aus Ihrer Sicht nicht funktioniert. Anstatt zu sagen: „Ich kann mit dir nicht zusammen sein, weil du eifersüchtig bist“ sollten Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie: „Als du am Wochenende so ausgerastet bis, weil ich mit meinem Freunden ausgegangen bin, habe ich gemerkt, dass ich dir nicht das geben kann, was du brauchst“.

4. Einfühlsam bleiben

Oft ist es schwierig, einfühlsam zu bleiben, wenn Sie doch eigentlich das Gefühl haben, in dieser nicht zufriedenstellenden Beziehung zu ersticken. Seien Sie gewappnet, dass Sie mit einer bunten Palette an Emotionen konfrontiert werden: überrascht, verletzt, frustriert und wütend. Wer jedoch nicht sensibel bleibt, könnte die Situation noch schlimmer machen als sie ohnehin schon ist.

5. Konversation suchen

Experten raten schließlich, dem Partner auch die Chance einer Stellungnahme zu geben. Es könnten sich Übereinstiummungen ergeben, die eine Trennung überraschendeweise einfacher machen. Das Gefühl der Trennung ist damit anders als wie ein nasser Pudel hilflos im Regen stehengelassen zu werden. Man hat sich in gewisser Weise geeinigt.