Studien beweisen: So "mutiert" der Mensch!

Dinge ändern sich – und zwar gewaltig! In gewisser Weise mutiert der Mensch sogar, sei es basierend auf gesellschaftliche, biologische oder umweltbezogene Entwicklungen. Die skurrilsten Studienergebnisse dazu haben wir näher beleuchtet.

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Sie klingt anders... Foto: yuriyzhuravov/iStock/Thinkstock

Nicht, dass wir in absehbarer Zeit schon zu Cyborgs werden, aber gewisse Änderungen sind schon ein wenig erschreckend.

1. Frauen haben tiefere Stimmen

Seit der Jahrtausendwende hat sich so einiges getan. Dass Frauenstimmen tiefer geworden sind, ist dann aber doch überraschend. Eine Studie der Universitätsklinik Leipzig hat 2500 Probandinnen untersucht und ermittelt, dass sich ihre Stimmlage in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat, tiefer geworden ist. Soziologen sind der Annahme, dass der Stimmwandel mit der Emanzipation in Verbindung steht, zumal Frauen heute selbstbewusster sind als noch vor 20 Jahren. Piepsige Frauenstimmen waren einmal! Bei Männern konnte kein Wandel festgestellt werden.

2. Volkskrankheit: SMS-Daumen

Das Handy ist unser ständiger Begleiter und verursacht nicht nur eine Wahrnehmung von Phantom-Vibrationen in der Tasche. Die große Zivilisationskrankheit ist ein durch das Tippen übergroßer, muskulöser Daumen sowie eingedellte kleine Finger, auf denen die Kante des Handys liegt. Das permanente SMS-Schreiben kann sogar zu chronischen Entzündungen führen, die sehr schmerzhaft sein können.

3. Veränderung in Hirnregionen

Eine Studie der Universität Salzburg hat festgestellt, dass sich bei manchen Frauen die Größe einiger Hirnregionen verändert. Der bedrohliche Wandel in der grauen Substanz im Frontal- und Temporallappen konnte nur bei Frauen festgestellt werden, die die Antibaby-Pille nehmen. Ähnliche Ergebnisse konnte auch die University of California ermitteln. Diese Veränderungen könnten Depressionen, Angststörungen oder Stimmungsschwankungen hervorrufen.

4. Manneskraft nimmt ab

Im Gegensatz zu früher verringert sich die Zeugungsfähigkeit bei Männern zusehends. Forscher der Universität Loma Linda haben herausgefunden, dass sich durch die großflächige Ernährungsumstellung auf Vegetarismus und Veganismus, der Verzicht von Fleisch negativ auf die Quantität der Spermien auswirkt. Doch auch das in Plastik enthaltene Bisphenol A reduziert die Zeugungsfähigkeit von Männern.

5. Nasenform hängt von Klima ab

Unsere Nase ändert sich im Laufe unseres Lebens nur dahingehend, dass sie mit dem Alter weiterwächst, doch auch andere Faktoren spielen in ihrem Wachsen eine Rolle. Forscher der Pennsylvania State University haben ermittelt, dass die Größe und Form unserer Nase nicht nur vom Gendrift, sondern auch vom Umgebungsklima beeinflusst wird. Befindet man sich ein einer warmen und feuchten Region, sind die Nasenlöcher in der Regel breiter – wächst man jedoch in trockenem, kühlen Klima auf, ist die Nase eher schmal. Der Grund: Kalte, trockene Luft wird durch eine schmale Nase effektiver gewärmt und angefeuchtet, bevor sie sich den Weg in die Lunge bahnt.

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