Iris Berben sucht spätes Mutterglück in der Kino-Komödie "Miss Sixty"

Vor allem die Dialoge zwischen den Hauptdarstellern Iris Berben und Edgar Selge sind unterhaltenswert. Die Komödie über eine Frau in ihrer Midlife-Krise könnte aber manchem Kino-Besucher doch etwas zu banal geraten sein.

Miss Sixty
Edgar Selge, Iris Berben Foto: Senator Filmverleih

Luise (gespielt von Iris Berben) hat sich bisher als erfolgreiche Molekularbiologin hinter Reagenzgläsern verschanzt. Doch mit 60 ist sie nun in vorzeitiger Rente und bereit, das Abenteuer Kind zu wagen. Bevor sie sich aber entscheiden kann, warten einige Turbulenzen auf sie inklusive der großen Liebe. "Miss Sixty" nennt sich die neue Komödie mit Iris Berben und Edgar Selge in den Hauptrollen.

Für immer jung

Luise möchte ihren Kinderwunsch verwirklichen mithilfe ihrer Eizellen, die sie vor 20 Jahren hat einfrieren lassen für ein Forschungsprojekt. Doch vieles an diesem Wunschtraum wirkt nicht glaubhaft. Selge und Berben spielen großartig und schaffen spannungsreiche Momente intimer Nähe. Beide verbindet das Gefühl, noch Lichtjahre vom Pensionistendasein entfernt zu sein. "Seit wann bin ich denn so erwachsen?" wundert sich Selge irgendwann. Und auch Berben lässt ihre Figur sagen: "Tief im Innern wird man nie älter als 18!“

Werdet erwachsen

Dieses Paar fühlt sich überhaupt nicht wie 60, und sind doch in den Augen der Jüngeren eindeutig nicht mehr jugendlich, gutes Aussehen hin oder her. Am Ende müssen auch sie erkennen: Es ist doch endlich mal an der Zeit, erwachsen zu werden.

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