Stopp! Diese Infos gehören nicht ins Social Web

Allein unter Ihren Facebook-Bekanntschaften findet sich garantiert eine Handvoll Leute, die besonders mitteilungsbedürftig sind. Im Grunde kein Vergehen, doch es gibt so manche Informationen, die im Social Web nichts verloren haben.

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Fremdscham-Alarm! Foto: kieferpix/iStock/Thinkstock

Abgesehen von privaten Daten wie Adresse, Arbeitsplatz, Geburtstag, Telefonnummer oder Beziehungsstatus, sind vor allem fünf Dinge zu beachten. Inzwischen sollte jeder schon etwas bedachter sein, wenn es um das Teilen persönlicher Informationen geht. Da diese Aufklärungsarbeit jedoch offenbar noch immer nicht erfolgreich abgeschlossen ist, hier eine kleine Hilfestellung.

1. Beziehungsprobleme

JEDES Paar streitet! Sie müssen Ihre Beziehungsprobleme daher nicht so dramatisieren und Ihr Leid der gesamten Facebook-Gemeinde offenbaren. Ihre Auseinandersetzungen gehen niemanden etwas an. Das Gleiche gilt ebenfalls für unterschwellige Angriffe oder Rückeroberungsversuche, die gezielt und dennoch indirekt an den Ex gerichtet sind. Sprüche wie „Kämpfe nicht um einen Platz im Leben eines Menschen. Denn wenn er dich zu schätzen weiß, wird er diesen Platz immer für dich freihalten“ sollen ihm indirekt zeigen, dass er in Ihnen die geduldigste und weiseste Frau kennengelernt hat, doch sie gehen meist nach hinten los. Derartige Postings sind peinlich! Entweder Sie sprechen die Dinge persönlich an oder lassen es ganz.

2. Schwangerschaftstagebuch

Angefangen beim ersten Schwangerschaftstest über monatliche Ultraschall-Bilder bis hin zu Informationen über die einsetzenden Wehen. (Gut, dass die meisten nicht auch noch die Geburt veröffentlichen). Solche Informationen sind sehr sensibel und intimer als alle anderen. Teilen Sie Ihre freudigen Erwartungen den engsten Freunden mit, aber nicht der ganzen Welt. Sie sollten nicht nur sich selbst online schützen, sondern vor allem die Kinder. Denn sollte jemals einem Freund das Handy gestohlen werden, können diese Daten und Bilder ohne großen Aufwand an Dritte gelangen. Wirklich sicher sind Sie nie.

3. Nackte Haut

Egal, wie sehr Sie Ihren Körper lieben – zeigen Sie nicht zu viel Haut, es sei denn, Sie streben eine „spezielle“ Karriere an. Instagram-Mädels von heute nutzen jede erdenkliche Situation, um sich unterschwellig in Szene zu setzen. Ein Selfie mit der Beschriftung „OMG, mein Zimmer ist so chaotisch!“ wird nur als Vorwand genutzt, um den knackig trainierten Po zu präsentieren. Schlechter Plan – das fliegt auf und kann wie bei Punkt 2 gefährlich sein.

4. Peinliche Fotos von Freunden

Ja, sie können wirklich lustig sein, aber Fotos von betrunkenen Freunden auf der Toilette haben auf Facebook und Co. nichts verloren. Damit riskieren Sie einen Freundschaftsabbruch, der Ihnen aber auch recht geschieht.

5. Job-Infos

OK, Sie sind frustriert, weil Sie so viel schuften und dafür nicht angemessen entlohnt werden. Darüber können Sie sich bei einem Drink mit der besten Freundin echauffieren, jedoch nicht auf Facebook. So schnell können Sie nicht schauen und Ihr Chef weiß bescheid. Sie riskieren Ihren Job. Suchen Sie lieber das Gespräch mit dem Vorgesetzten.

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