Erfolgreicher mit diesen 10 Ritualen

Routinen sind langweilig? Nicht immer, denn Rituale und Routinen können im Alltag ungemein hilfreich und machtvoll sein und sogar über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Diese zehn Routinen sollte man sich angewöhnen.

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Mit offenen Armen dem Erfolg entgegen Foto: lzf/iStock/Thinkstock

Unser Hirn ist faul. Diesen Satz kann man ungeniert in den Raum stellen, denn er bedeutet noch lange nicht, dass unser Hirn blöd ist. Im Gegenteil! Effizienz ist das Wort der Stunde und das Gehirn nutzt jede Möglichkeit, kostbare Energie zu sparen. Nichts ist dafür besser geeignet als Routinen. Der Großteil unseres Tages wird von Routinen gesteuert – oder denken Sie bewusst darüber nach, wie Sie am Morgen Kaffee machen und Zähne putzen?

Routinen sind nicht langweilig

Routinen haftet ein Ruf an, als wären sie das langweiligste der Welt, auf ausgetrampelten Pfaden zu marschieren. Dabei haben Routinen etwas ungemein Hilfreiches an sich und können einem das Leben massiv erleichtern. Denn über Routinen müssen wir nicht nachdenken, wir tun sie einfach.

Zeitsparend und strukturierend

Routinen haben einen entscheidenden Vorteil: Sie sparen Zeit und strukturieren unseren Tag. Wurde es erst mal zur Routine, dass man dreimal die Woche ins Fitnessstudio geht, empfindet man Sport als wahre Bereicherung. Und auch der berufliche Erfolg kann durch Routinen verbessert werden. Viele Unternehmer setzen auf ihre ganz speziellen Rituale und der Erfolg gibt ihnen recht! Hier sind einige Routinen von erfolgreichen Menschen, die man ja vielleicht auch in sein eigenes Leben einbauen möchte.

Übrigens: Forscher gehen davon aus, dass es in etwa zwei Monate dauert, bis man eine Routine verinnerlicht hat.

1. Früh aufstehen

"Der frühe Vogel fängt den Wurm"oder "Morgenstund hat Gold im Mund" – seit jeher gilt frühes Aufstehen als erfolgsfördernd. Mittlerweile wissen wir, dass auch die Gene ein Wörtchen dabei mitzureden haben, ob man morgens schwer aus den Federn kommt oder den Kissen mit den ersten Sonnenstrahlen entschwebt, doch viele erfolgreiche Menschen stehen zeitig am Morgen auf, um den Tag optimal nutzen zu können.

2. Das Bett machen

Klingt seltsam, doch der ehemalige Navy-Seal McRaven schwört darauf: Wer aufsteht und immer sofort sein Bett macht, wird bereits am frühen Morgen mit einem Erfolgserlebnis belohnt, da er die erste Aufgabe des Tages bereits erfolgreich absolviert hat. Die Konsequenz daraus sind ein gestärktes Selbstbewusstsein und eine erhöhte Produktivität.

3. Grau in grau

Ist man aus dem Bett gekommen, stellt sich die Frage: Was ziehe ich an? Mühsam, weswegen Unternehmer wie Mark Zuckerberg entschieden haben, jeden Tag ein identisch aussehendes graues T-Shirt anzuziehen. So will er seine Hirnkapazität für wichtigere Dinge nutzen.

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Immer das Gleiche anzuziehen nimmt Entscheidungen ab Foto: KCHANDE/iStock/Thinkstock

4. To-do-Listen schreiben

Planung ist das halbe Leben scheint es. Um nicht den Überblick über seine Termine und Aufgaben zu verlieren, empfiehlt es sich, ausführliche To-do-Listen zu schreiben und am Vorabend bereits den kommenden Tag zu planen. So kann man dann direkt mit der Arbeit loslegen und das Durchstreichen von erledigten Aufgaben ist schon mal eine Belohnung für sich.

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Erledigtes ausstreichen ist eine Belohnung für das Gehirn Foto: Julia_Sudnitskaya/iStock/Thinkstock

5. Sport

Auch Sport ist ein fester Bestandteil von erfolgreichen Menschen. Dabei muss es nicht immer gleich die Muckibude sein, auch ein inspirierender Spaziergang an der frischen Luft kann förderlich wirken. Wer am Abend gerne mal entspannt, kann seine Sportroutine auch einfach auf den frühen Morgen legen und so bereits energiegeladen in den Tag starten.

6. Meditieren

Mal sitzen und nichts tun? Meditieren ist alles andere als Nichtstun, im Gegenteil. Wer regelmäßig meditiert ist stressresistenter und kreativer. Bereits 20 Minuten täglich sind ausreichend.

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20 Minuten täglich meditieren wären eine gute Routine Foto: Zulman/iStock/Thinkstock

7. Fokussiert arbeiten

Einfach mal nur an einer Sache arbeiten: Eine Aufgabenstellung, die die meisten Menschen heutzutage nicht mehr bewerkstelligen können. Ständig fällt einem etwas ein, dass man noch schnell erledigen könnte, etwas schießt einem durch den Kopf, das man schon ewig schon nachschauen wollte und wann hat man eigentlich zuletzt seine Facebook-Timeline gecheckt? Konzentriertes Arbeiten sieht anders aus. Deswegen: Verabschieden Sie sich vom Multitasking, weg mit dem Smartphone und Websites wie Facebook sollte man eine Zeit lang blockieren. Genauso wichtig: Regelmäßige Pausen einplanen.

8. Ziele setzen

Wieso tut man sich das eigentlich alles an? Diese Frage kann einen ganz schön aus der Bahn werfen. Wer nicht weiß, wieso er das alles eigentlich macht, wird bald seine Energie verlieren. Deswegen ist es wichtig, genau zu wissen, was man in den nächsten Jahren erreichen will und sich dieses Ziel in kleine Etappen aufteilen.

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Kennt man sein Ziel, schöpft man daraus Motivation Foto: masterzphotois/iStock/Thinkstock

9. Das Schwierigste zuerst

Diese Aufgabe, vor der man sich am liebsten die ganze Zeit drücken möchte, die einen nachts nicht mehr schlafen lässt … Genau diese Aufgabe sollte man zuerst erledigen und sich dann mit leichterem Gefühl den restlichen Aufgaben des Tages widmen. Außerdem ist man morgens noch am frischesten, die schwerste Aufgabe zu der Zeit zu erledigen leuchtet also ein.

10. Erholung muss sein

Früh aufstehen und dann bis drei Uhr nachts durcharbeiten? Keine gute Idee. Gewöhnen Sie es sich an, zu einer Zeit ins Bett zu gehen, die garantiert, dass sie genügend Schlaf bekommen. Denn nur ausgeruht ist man in der Lage, untertags fokussiert zu arbeiten.

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