Vorsicht: Das sind die 10 größten Energiediebe

Die Woche fängt gerade erst an und Sie sind jetzt schon müde? Eventuell sind Sie von gierigen Energiedieben umgeben, die Ihnen Ihren Elan streitig machen. Welche das sind? Der Dalai Lama hat die zehn größten ausfindig gemacht.

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Nehmen Sie sich vor Energiefressern in Acht! Foto: Melpomenem/istock/Thinkstock

Klar, am Montagmorgen kommen die meisten schwer aus den Federn, immerhin war das Ausschlafen am Wochenende gar zu gemütlich. Doch hat man den Kampf gegen den Wecker nach mehrmaligem Drücken der Snooze-Taste dann doch für beendet erklärt und sich die erste Tasse Kaffee der Woche eingeschenkt, sollte man übers Wochenende eigentlich genug Energie getankt haben, um den Tag mit Schwung zu überstehen. Wenn dem nicht so ist, wird es Zeit, genauer hinzusehen und sich zu fragen: Wo wird mir wertvolle Energie entzogen. Damit man weiß, worauf man achten muss, nennt der Dalai Lama die zehn größten Energiediebe.

1. Negative Menschen meiden

Nichts passt, alles ist daneben und enden wird es sowieso schlecht: Wer von negativ denken Menschen umgeben ist, wird selbst in die Spirale negativer Gedanken gezogen. Kein Wunder, wenn man dann schlecht drauf und antriebslos ist. Für die eigene seelische Ausgeglichenheit ist es besser, sich mit Menschen zu umgeben, die das Leben positiv sehen und einen nicht als Mülleimer für ihren emotionalen Ballast missbrauchen. Ein bisschen Raunzen unter Freunden ist natürlich erlaubt, Reden hilft, aber vor dauerpessimistischen Schwarzsehern sollte man sich lieber in Acht nehmen.

2. Schulden begleichen

Da war doch was … ach ja, man schuldet der Kollegin noch 20 Euro für das Mittagessen – und das seit drei Wochen. Schulden können belasten, egal wie hoch die Beträge sind. Sei es die Stromrechnung oder das Darlehen in Höhe von mehreren tausend Euro, der Dalai Lama rät, diese so schnell wie möglich zu begleichen, um sich freier und gelassener zu fühlen. Das gilt natürlich auch umgekehrt, Schulden sollte man stets möglichst schnell einfordern, damit das Thema nicht zwischen einem steht. Weiß man allerdings, dass man das geliehene Geld wohl nie mehr wieder sehen wird, ist es besser, sich darüber nicht allzu sehr zu ärgern und es zu akzeptieren.

3. Versprechen halten

Mal wieder was versprochen und dann nicht gehalten? Na kein Wunder, dass Sie da das schlechte Gewissen plagt. Und dass andere Menschen von Ihnen enttäuscht sind. Es kann immer was dazwischen kommen, doch häuft es sich, dass Versprechen nicht eingehalten werden, erscheint man anderen immer weniger vertrauenswürdig und auch man selbst leidet. Deswegen: Geben Sie ein Versprechen, dann halten Sie es auch ein! Und wenn Sie schon vorher wissen, dass das nicht möglich sein wird, dann versprechen Sie einfach nichts! Menschen können viel besser damit umgehen, wenn man von vornherein nichts verspricht, als dann ständig absagt.

4. Aufgaben delegieren

Was macht Ihnen wirklich Freude im Leben? Und bei welchen Aufgaben läuft Ihnen ein kalter Schauer über den Rücken? Delegieren Sie diese ungeliebten Aufgaben doch einfach an jemand anderen, Sie müssen nicht alles alleine machen. Vielleicht haben andere sogar Freude daran. Dafür könnte man dann im Gegenzug Aufgaben übernehmen, die andere sehr ungern machen. Bestes Beispiel: Einer kocht, einer spült ab.

5. Ausruhen und Handeln

Work-Life-Balance ist das Wort der Stunde. Immer nur geben, arbeiten, aktiv sein wird auf die Dauer nicht funktionieren, irgendwann ist bei jedem Menschen die Luft raus. Nur zu Hause auf der Couch faulenzen ist aber ebenso wenig befriedigend. Es kommt auf eine gesunde Mischung an. Wer merkt, dass er erschöpft ist, sollte sich ganz ohne schlechtes Gewissen eine Pause gönnen. Und wer merkt, dass er in einer bestimmten Situation handeln sollte, sollte diesem Impuls nachgeben!

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Energie verlangt nach Ruhe Foto: Poike/istock/Thinkstock

6. Aufräumen und organisieren

Auf dem Schreibtisch findet man vor lauter Akten kaum noch die Computer-Tastatur, der Schlüssel ist wer weiß wo, in der Küche stapelt sich das dreckige Geschirr und hätte man nicht um 12 Uhr irgendwo einen Termin gehabt …? Chaos und schlechte Organisation sind wahre Energiekiller. Eine klare Struktur und Ordnung hingegen verhilft zu einem fokussierten Geist, der energievoll durchstarten kann. Dieses Prinzip von Ordnung kann man nicht nur im Alltag anwenden, sondern es gilt auch spirituell. Räumen Sie mit emotionalem Müll auf, lassen Sie gehen, was zurückliegt und leben Sie in der Gegenwart.   

7. Gesundheit und Körper pflegen

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts", sagte Schopenhauer und der Dalai Lama stimmt ihm da zu. Der Körper braucht liebevolle Zuwendung und Achtsamkeit, nur so können wir energievoll durchs Leben gehen. Um gesund zu bleiben, empfiehlt der Dalai Lama, die notwendigen Ruhepausen des Körpers zu achten, eine gesunde Ernährung, Bewegung und regelmäßige Arzttermine.

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Achten Sie auf Ihren Körper Foto: Happycity21/istock/Thinkstock

8. An schwierigen Situationen wachsen

Manchmal erscheint uns alles zu viel, man weiß nicht mehr wo oben und unten ist und wie man alles schaffen soll. Nun zu verzweifeln wäre aber der falsche Weg. Besser ist es, man sieht solch schwierige Situationen als Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Dafür soll man die Dinge analysieren und in Ruhe betrachten – Verdrängung ist der falsche Weg, das Stresslevel würde so nur noch höher werden.

9. Akzeptieren

Handeln, wo man handeln kann, und akzeptieren, was man nicht ändern kann. Mit dieser Einstellung gelangt man zu mehr Gelassenheit und findet die Kraft, seine Energie auf die Dinge zu lenken, die man wirklich verändern kann. Akzeptieren von Unveränderlichem hat auch nichts mit Resignation zu tun, sondern schenkt uns einfach die Möglichkeit, unsere Pläne den Gegebenheiten anzupassen und neue Chancen zu entdecken.

10. Vergeben

Freunde, Familie und auch man selbst: Niemand ist perfekt. Wir alle machen Fehler und deswegen ist Vergebung ein zentraler Bestandteil eines glücklichen und energievollen Lebens. Gefühle wie Hass, Rache oder Scham zehren an uns, rauben uns unsere Kraft.  Wer es schafft, sich und anderen zu vergeben, lässt diese negativen Gefühle ziehen. Auch wenn wir oft an Situationen, in die wir geraten, nichts ändern können, haben wir maßgeblich Einfluss darauf, wie wir damit umgehen. Wer einen Fehler verzeihen kann, wird ihn schneller überwinden und ist bereit für neue, positive Erfahrungen.

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Verzeihen heilt Foto: m-gucci/istock/Thinkstock

 

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