Chalets Deluxe: Luxuriöse Berghütten zum Verkauf

Langlaufen auf der privaten 355 Hektar großen Luxus-Ranch in den Rocky Mountains oder den Skizirkus in Val-d'Isère von der eigenen Bergvilla aus erleben – diese luxuriösen Chalets stehen zum Verkauf.

Chalets Bergdorf Winter
Luxus in vier Wänden: Chalets in den Bergen Foto: ventdusud/iStock/Thinkstock

Genüsslich durch die tief verschneite Landschaft stapfen, auf bestens präparierten Pisten schwungvolle Linien ziehen, beim Langlaufspaß die klare, kühle Winterluft genießen – und danach hinein in die warme Hütte, die mit offenem Feuer, wohltuenden Wellness-Erlebnissen und wohliger Atmosphäre lockt. So sieht der perfekte Winterurlaub aus! Allerdings, es geht noch besser: nämlich dann, wenn man die romantische Berghütte gleich sein Eigen nennen kann.

Skizirkus hautnah

In Frankreich zum Beispiel, in der berühmten Gemeinde Val-d’Isère, steht derzeit ein 609 Quadratmeter großes Luxus-Chalet zum Verkauf. Die sieben Zimmer sind edelst ausgestattet und bieten mit zahlreichen kuscheligen Sitzecken eine wunderbare Atmosphäre zum Entspannen – oder auch zum Feiern mit Familie und Freunden. Ideal: Das Chalet ist nur ­einen Katzensprung von der Skipiste entfernt. So kann der Besitzer auch so manches ­alpine Skiweltcup-Spektakel direkt von der Couch aus verfolgen – oder von der Kletterwand aus, besitzt die Villa doch eine hauseigene Indoor-Kletterwand. Highlight der Villa ist das groß­zügige Türkische Bad samt Sauna, Jacuzzi und Hamam. Und das Beste: Angesichts der Lage und Ausstattung ist die Villa mit einem Verkaufspreis in Höhe von zwölf ­Millionen Euro geradezu ein Schnäppchen.

Luxus-Einsiedelei

Etwas mehr hinblättern muss man für die Luxus-Ranch "Four Peaks" inmitten der Rocky Mountains. Die 355 Hektar große Ranch liegt im US-Bundesstaat Colorado, in der Nähe des Nobel-Skiorts Aspen. Detail am Rande: Aspen ist laut Angabe des Forbes-Instituts die reichste Stadt in den Vereinigten Staaten – so wird sich der stattliche Preis von 50,2 Millionen Euro für die Nobel-Ranch auch daraus begründen. Allerdings bekommt man auch einiges für sein Geld: Denn gewohnt wird auf luxuriös ausgestat­teten 1.672 Quadratmetern, inklusive mehreren Pools im Außen- und Innenbereich, Heimkino und, für sport­liche Betätigung im Winter, eigener Langlaufstrecke. Im Sommer sorgen der private Golfplatz sowie der Privatstrand am nahegelegenen See für Abwechslung im Luxus-Einsiedlerdasein.

Teurer geht's kaum

Zwar nicht zu verkaufen, aber ­angesichts seines Wertes ­unübertroffen, ist "The Pinnacle", die Luxus-Berghütte von Milliardär Tim Blixseth im US-Bundesstaat Montana. Eingebettet im Yellowstone Park hat der Gründer des ­elitären "Yellowstone Clubs" (Aufnahmegebühr rund 250.000 Dollar) für 155 Millionen Dollar sein Winter­domizil errichtet, das seinen Club-Mitgliedern quasi zeigt, wo der Standard liegt. Highlight auf dem 64 Hektar umfassenden Anwesen ist der private Skilift, gegen den sogar der eigene Helikopter-Landeplatz verblasst. Weitere Luxus-Details: Jedes der zahlreichen Badezimmer ist mit einem Kamin ausgestattet, die Garagenauffahrt ist beheizt, mehrere Innen- und Außenpools stehen den Gästen zur Verfügung, und im Weinkeller finden sich rund 8.000 Flaschen erlesene Tropfen. Bis 2010, als der ­indische Milliardär Mukesh Ambani sein Haus "Antilia" im Wert von einer Milliarde Dollar bezog, galt "The Pinnacle" als teuerstes Privathaus der Welt – vielleicht ein Trost: Nach wie vor hält es immerhin den Titel "Teuerste Berghütte" der Welt.

Alpen-Chic

Im Preisvergleich gelten aber die Schweizer Skiorte St. Moritz, Davos und Verbier immer noch als die exklusivsten und teuersten der Welt. Daher wundert es auch nicht, dass die interna­tionale Promidichte hier am höchsten ist. So sind alle Winter wieder Stars wie Madonna, Robbie Williams oder Heidi Klum in den Schweizer Nobelorten zu Gast. Als "königlichster" unter den Schweizer Nobel-Skiorten gilt Verbier, hier sollen sich die meisten "Königs" auf den Pisten tummeln, von den dänischen bis zu den britischen Royals. Welch Glück daher für gut betuchte Adels-Fans: Derzeit steht in Verbier ein 900 ­Quadratmeter großes Luxus-Chalet zum Verkauf. Da das rustikale Luxusanwesen auf 1.850 Meter Höhe liegt, ist es im Winter nur per Schneemobil erreichbar – doch auch das kann schließlich lustig sein. Nach der actionreichen Anfahrt lädt dann die großzügige Saunalandschaft samt Pool zum Entspannen ein – inklusive traumhaftem Blick auf die verschneiten Schweizer Viertausender. Der Preis der Luxus-Hütte wird allerdings nur ernsthaft Interessierten verraten.

Gemieteter Luxus

Wer sich ein Luxus-Chalet nicht gleich kaufen, aber doch ohne fremde Hotelgäste seinen Winterurlaub genießen möchte, dem sei Mieten ans Herz gelegt. Um gleich im Schweizer Verbier zu bleiben, hier ein Tipp: "The Lodge" von Sir Richard Branson. Der britische Multi-Milliardär und Chef der "Virgin Group" vermietet nämlich seine Luxus-Hütte für rund 135.000 Euro pro Woche. Dafür lebt man in dem Anwesen mit fünf top-ausgestatteten Schlafzimmern, Swimmingpool, Outdoor-Jacuzzi, Gaming-Room und privater Schlittschuhbahn für kurze Zeit selbst wie ein Milliardär – inklusive 13 Servicemitarbeitern, die sich rund um die Uhr um das private Wohl kümmern.