Starkes Erzberg-Debüt von Marcel Hirscher

Der Deutsche Manuel Lettenbichler hat sich am Sonntag den Sieg beim Erzbergrodeo gesichert. Der KTM-Pilot benötigte 2:58:51 Stunden, um sieben Jahre nach seinem Vater Andreas zu gewinnen. Eine starke Leistung zeigte auch Ex-Ski-Star Marcel Hirscher.
Autor: APA Sport, 20.06.2022 um 09:03 Uhr

Rund dreieinhalb Minuten hinter Lettenbichler junior kam der Spanier Mario Román (Sherco) als Zweiter ins Ziel, der drittplatzierte Kanadier Trystan Hart (KTM) wies schon 13 Minuten Rückstand auf. Michael Walkner (GasGas) lag in der ersten Hälfte des Rennens hinter Lettenbichler auf Rang zwei, bekam dann aber Probleme und hatte sichtlich zu kämpfen. Der Salzburger - nicht verwandt mit Ex-Dakar-Sieger Matthias Walkner - belegte nach 3:40,32 Stunden den sechsten Platz. Nur acht Piloten von den 500, die sich für das Hauptrennen qualifiziert hatten, schafften es bei der 26. Ausgabe des Offroad-Spektakels ins Ziel.

Hirscher happy

Hirscher trat zum ersten Mal an. Der 33-jährige Salzburger, der seine aktive Ski-Karriere 2019 beendet hatte, bezwang ohne fremde Hilfe, die in diesem Jahr erstmals untersagt war, 17 der insgesamt 27 Checkpoints. Damit lag der achtmalige Gesamtweltcupsieger auf seiner Husqvarna nach vier Stunden, als auf dem Berg aus Eisen Schluss war, im besten Fünftel des Starterfeldes. Seine Positionierung reichte zu Rang 97.

"Die Schwierigkeit am Anfang war, ins Rennen hineinzufinden. Ich bin sehr zufrieden, sehr happy, dass ich meine Leistung bringen konnte und freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr", erklärte Hirscher im Ziel. Das Erzbergrodeo sei "echt verrückt" und "sehr intensiv", habe ihm aber sehr viel Spaß gemacht. "Wenn ich mir jetzt den Berg anschaue und an die letzten Tage zurückdenke, kann ich nur sagen: Danke, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!"