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Rapid und Salzburg kämpfen um den Ball.
Rapid hat verloren.
Rapid hat verloren.
APA/TOBIAS STEINMAURER

Rapid im Pech: Salzburg gewinnt mit 1:0

09.12.2023 um 17:33, APA, Red
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Salzburg besiegt Rapid mit 1:0 und holt sich den ersten Sieg vor der Winterpause. Piatkowskis Kopfball entscheidet das Duell gegen Rapid.

Red Bull Salzburg hat sich in der Fußball-Bundesliga die Winterkrone aufgesetzt. In ihrem letzten Liga-Match vor der Pause setzten sich die "Bullen" am Samstag in Wien mit 1:0 gegen Rapid durch. Das Tor machte Verteidiger Kamil Piatkowski (19.) per Kopf. Die Rapidler, die sich durchaus Chancen erarbeiteten, haben somit auch das 21. Pflichtspiel nacheinander gegen Salzburg sieglos bestritten. Erstmals unter Trainer Robert Klauß mussten die Grün-Weißen als Verlierer vom Platz.

Rapid dominiert anfangs

Rapid startete gut rein und kombinierte mehrere Male solide, näherte sich vorsichtig auch dem Salzburger Tor an. Dabei schaute vorerst jedoch nur eine Halbchance heraus: Guido Burgstaller verpasste in der der 14. Minute eine scharfe Hereingabe von links. Ein Dämpfer für die gute Stimmung trotz der frostigen Temperaturen im Westen Wiens passierte in der 19. Minute. Nach einer Eckball-Variante von links stahl sich Luka Sucic im Strafraum davon und spielte mit dem linken Außenrist in die Mitte, wo Piatkowski dem Ball mit dem Kopf den entscheidenden Dreh gab.

Salzburg übernahm Kontrolle

Die Wiener versuchten, sich davon unbeeindruckt zu geben und weiter nach vorne zu spielen, kamen aber nicht durch. Salzburg übernahm mehr und mehr die Kontrolle in dem Spiel. In der 70. Minute fiel der Ausgleich nur vermeintlich: Burgstaller grätschte den Ball nach zu kurzer Schlager-Abwehr über die Linie, stand dabei aber knapp im Abseits. Das war jedenfalls das Ergebnis einer langen VAR-Kontrolle.

Rapid hat verloren

Die Schlussphase zog sich auch wegen dieser Unterbrechung dahin. Zusammenhängende Aktionen kamen immer weniger zustande. In der Nachspielzeit wurde auch ein Salzburger Treffer durch Samson Baidoo wegen einer minimalen Abseitsstellung aberkannt. Rapid warf noch einmal vergeblich alles nach vorne. Nach über 100 Minuten auf der Uhr war im Allianz Stadion Schluss.

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