ORF-Hoppala nach erneutem Shiffrin-Sieg

US-Skistar Mikaela Shiffrin hat ihre Weltcup-Rekordmarke mit ihrem erneuten Sieg am Kronplatz auf 84 Siege verbessert. Für Schmunzeln sorgte danach aber eher ORF-Kommentator Peter Brunner.
Autor: APA Sport, & Philipp Eitzinger 25.01.2023 um 16:45 Uhr

Die 27-Jährige carvte auch im zweiten Kronplatz-Riesentorlauf am schnellsten und gewann bei prächtigen Bedingungen klar vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,82 Sek.). Dritte wurde die Slowakin Petra Vlhova (+1,19). Für die Österreicherinnen setzte es mit Julia Scheib (+2,31) als bester Läuferin auf Platz elf eine weitere Schlappe.

Nächste böse ÖSV-Pleite

Diese fiel für die WM-Dritte Katharina Liensberger an der 28. Stelle wieder besonders deftig aus.  Während Liensberger im zweiten Rennen nach dem Abgang ihres Coaches Livio Magoni die nächste Pleite kassierte, gelang Scheib nach Rang zwölf am Dienstag erneut ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Glücklich war sie damit aber nicht. "Ich bin mit dem zweitem Durchgang gar nicht zufrieden, ich bin ziemlich angefressen. Aber ich versuche, das Gute mitzunehmen", meinte die Steirerin.

Ricarda Haaser wurde 16., noch weiter zurück lagen jenseits der besten 20 Franziska Gritsch, Elisabeth Kappaurer und Elisa Mörzinger. Im Finale nur noch Zuschauerinnen waren außerhalb der Top 30 Katharina Truppe, Ramona Siebenhofer, Stephanie Brunner und Nina Astner.

Übersetzungs-Hoppala

Beim Sieger-Interview erwähnte Shiffrin schüchtern lachend, dass sie müder sei als sonst, weil sie "at an unfortunate moment of my monthly cycle" sei, also wörtlich übersetzt "einem ungünstigen Zeitpunkt ihres monatlichen Zyklus" - sprich: Sie hat ihre Tage.

Da stellte es den simultan übersetztenden ORF-Kommentator Peter Brunner auf: Er glaubte gehört zu haben, dass Shiffrin "nicht mal zum Radfahren kommt, wie sonst in jedem Monat". Nun ja... fast. Alina Zellhofer, die das Interview führte, verstand indes sehr gut, was Shiffrin meinte und konnte mitfühlen: "Das verstehe ich komplett!"