Prominente Musicalfans feiern Cabaret-Premiere

Opulente Dinner und Tabubrüche in Bars und Kabaretts: Die Nächte im Berlin der 30er Jahre waren pompös und gefährlich zugleich. Heuer versetzt das Musikfestival Steyr seine Besucher genau in diese Zeit. Am 25. Juli 2019 wurde die Premiere des Kult-Musicals auf einer der schönsten Freiluftbühnen des Landes, im Schlossgraben Lamberg, gefeiert. Mit Standing Ovations wurde der Festivalsommer eingeläutet und das 25. Jubiläumsjahr des Musikfestivals Steyr gefeiert. Vor allem das neue Raumkonzept des Schlossgrabens Lamberg sorgte für Begeisterung. So können die Besucher des Musicals dieses Jahr dank Sitzplätzen direkt auf der Bühne wortwörtlich in das Geschehen des Musicals eintauchen. Die authentischen Kostüme und die hervorragenden schauspielerischen und gesanglichen Leistungen versetzen die Gäste in das Berlin der 30er Jahre.

Den Auftakt des Festivalsommers begleiteten unter anderen Gerhard Hackl (Bürgermeister Steyr), Wilhelm Hauser (Vizebürgermeister), Thomas Stelzer (Landeshauptmann), Gunter Mayrhofer (Kulturstadtrat), Franz Hammelmüller (SKF Österreich AG), Günther Erhartmaier (Wiener Städtische Versicherung), Stefanie Christina Huber (Sparkasse Oberösterreich), Gerhard Schröder (BMW Group Werk Steyr), Eduard Riegler (Obmann Wirtschaftskammer Steyr-Stadt), Peter Szigeti (Sektkellerei Szigeti), Birgt Gerstorfer (Landesrätin), Gerda Weichsler-Hauer (Landtagspräsidentin), Herbert Lippert (Staatsoper), Gräfin Marie José und Graf Luca Visconti di Modrone, Gräfin Adelheid Hoyos und Sohn Graf Eugen Hoyos.

An insgesamt acht weiteren Aufführungsterminen bekommen Musicalfans zwischen 26. Juli und 10. August 2019 die Gelegenheit, im einzigartigen Open-Air-Ambiente des Schlossgrabens von Schloss Lamberg, in einer durchdachten geführten Personenregie von Susanne Sommer und einem glamourösen Bühnenbild von Georg Lindorfer – garniert mit visuellen Effekten von Martin Schiske – in die verruchte Berliner Nachtclubszene einzutauchen. Die mitreißende Choreographie stammt von Florian Hurler. Cabaret befasst sich mit der Liebe und dem aufkommenden Faschismus der 30er Jahre in Deutschland. Die vom Ragtime und frühen Jazz inspirierte Musik John Kanders sowie die durch Joe Masteroff eingefügten revueartigen Nummern im Kit-Kat-Klub bilden eine Reminiszenz an die Musicals der 1920er Jahre.

Author: Ute Daniela Rossbacher , 29.07.2019