Exklusiv-Talk: Clemens Maria Schreiner im Porträt

Wir treffen Schreiner am letzten Tag vor dem Lockdown „light“ im Café Weidinger am Wiener Gürtel. Ein „feierlicher Abschied von der Normalität“, wie Schreiner scherzend meint. Die Gäste-Registrierung wird ausgefüllt, Hände desinfiziert und an einem der etlichen verwaisten Tische Platz genommen. Bevor das Interview überhaupt angefangen hat, landen wir unweigerlich mitten im Thema Corona. Ob Schreiner denn einfach gleich mit dem Unumgänlichen anfangen möchte? Schulterzucken, lachen: „Ja, dann haben wir es hinter uns.“

Wie findest du die aktuellen Regeln?
Clemens Maria Schreiner: Ich habe prinzipiell Verständnis dafür. Was ich nicht verstehe ist die Vorgehensweise. Dass man mit Hauruck-Ankündigungen zwei Tage Vorbereitungszeit gibt, kann ich nicht nachvollziehen.

Was würdest du dir von der Regierung konkret wünschen?
Schreiner: Es braucht zwei Sachen. Erstens bessere und frühere Kommunikation. Zweitens braucht es für unsere Branche und andere wie die Gastro, die es ja auch eiskalt erwischt, mehr Unterstützung als im Frühjahr – sonst gibt es irgendwann, wenn wir wieder Normalität haben, keine Kulturszene mehr.

Man hat in den letzten Tagen immer wieder gehört, dass der Kulturbetrieb jetzt gerade erst langsam wieder anläuft.
Schreiner: Die Erfahrung vom Herbst zeigt, dass der Besuch massiv eingebrochen ist. Aber die Vorstellungen, die stattgefunden haben und bei denen sich die Veranstalter irre viel überlegt haben an Sicherheitskonzepten, das waren super Abende! Die Leute freuen sich auch wahnsinnig, wenn so ein bisschen Normalität herrscht. Ich mach' im Programm am Anfang eine halbe Minute Corona-Witze und dann reden wir bitte nicht mehr drüber. Das interessiert ja eh niemanden. Ich glaube Katharsis ist gut und schön, das war am Anfang wichtig. Aber alle Klopapier-Witze in Ehren jetzt, beim zweiten Mal …

Livestream als Bühnenersatz: Clemens Maria Schreiner auf der Corona-Stage von derstandard.at

Diese Online-Streaming-Geschichten sind eh liab. Aber für beide Seiten auch total unbefriedigend.

Ohne Publikum geht es nicht

Hat sich Stimmung im Publikum seitdem verändert?
Schreiner: Es ist kein Geheimnis, dass wir uns freuen, wenn die Säle voll sind. Da kommt eine andere Dynamik auf. Kleinkunst lebt auch davon, dass alles dicht und kompakt ist – sprich, alles was jetzt gerade nicht geht. Auf der anderen Seite: Die Leute die jetzt in die Vorstellungen kommen, die wollen halt unbedingt. Die haben sich das auch gut überlegt. Gerade in unserem Bereich ist das Live-Erlebnis durch nichts zu ersetzen. Diese Online-Streaming-Geschichten sind eh liab. Aber für beide Seiten auch total unbefriedigend.

Kannst du dir vorstellen, dass man wieder so konzentriert auf Streaming setzt? Oder neue Sendekonzepte entwickelt?
Schreiner: Sicher wird es neue Ideen brauchen – auch weil es wichtig ist, dass wir Lebenszeichen von uns geben. Davon abgesehen, dass wir Künstler ein Bedürfnis haben, das zu machen was wir eben beruflich machen, haben wir auch einen gewissen Versorgungsauftrag, den Leuten ein „weg“ zu bieten.

Kunst und Unterhaltung als Grundbedürfnis?
Schreiner: Genau. Und wenn man das nur für beide Seiten lauwarm über Streaming-Dinger machen kann, dann ok. Das ist nicht die Situation, die wir uns wünschen – aber  Wunsch-Situationen sind heuer ja generell nicht so das große Thema.

Was zieht dich auf die Bühne?
Schreiner: Du hast im Kabarett extrem viele Freiheiten. Du kannst Sachen machen, die unterhaltend sind, aber du kannst auch ein bisschen über Ernstes reden und Themen angehen. Es muss nicht immer die zehn Wuchteln pro Minute-Schiene sein. Das Publikum hält es aus, wenn es zwischendurch ein Ruhigeres gibt. Das finde ich extrem faszinierend. Klar, die Leute müssen unterhalten rausgehen. Aber Unterhaltung muss nicht immer die Schenkelklopfer-Partie sein. Und was uns Rampensäuen entgegenkommt: Du musst dein Publikum nicht teilen. (lacht)

Schreiner (Jahrgang 1989) hat es früh ins Scheinwerferlicht gezogen. Bereits als Fünfjähriger war er Teil einer Kinderschauspielgruppe. 2005 stand er als Jugendlicher mit seinem ersten Soloprogramm "fort.UND.weg" auf der Bühne. Prompt wurde es mit dem Grazer Kleinkunstvogel (Jury und Publikum) ausgezeichnet  – und der Steirer damit zum jüngsten Preisträger in der Geschichte. Das Etikett des Nachwuchskünstlers konnte er lange Zeit nicht abstreifen. Ein Umstand, der ihn nicht immer nur glücklich macht, wie Schreiner im Interview verrät.

Clemens Maria Schreiner auf der Bühne

Es muss nicht immer die zehn Wuchteln pro Minute-Schiene sein.

In deinen Programmen kommt viel Information mit, verfolgst du einen persönlichen Bildungsauftrag?
Schreiner: (lacht) Ich bin gefährdet in  "Informations-Rabbits-Holes" reinzufallen und da drinnen herum zu graben bis ich Sachen finde, bei denen ich sage: „Hey, das ist echt interessant, das erzähle ich den Leuten!“. Die Schwierigkeit ist, dass das am Schluss ein Kabarettprogramm und nicht eine dreiteilige Vortragsreihe wird. (lacht) Ich finde man darf dem Publikum ein bisschen Aufmerksamkeit abverlangen.

Hast du dann nicht manchmal auch Angst, dass du damit überforderst?
Schreiner: Es ist ein schwieriger Spagat. Man muss sich beim Schreiben und auch jeden Abend ein bissal reinspüren, an welchen Stellen es mehr Tempo oder Ruhe braucht. Das geht eben auch nur live.

Gibt es Abende, an denen du sagst: „Das geht heute gar nicht, das muss ich weglassen“?
Schreiner: Das gibt es manchmal, aber weglassen tu ich es nur in absoluten Extremfällen. Einerseits natürlich aus Eitelkeit, weil ich mir denke: „Na da ist schon richtig so, das haben 180 andere Publikume für gut befunden, also hört ihr euch das jetzt auch an!“ (lacht) Aber vor allem gibt es Sachen im Programm, die vielleicht nicht sofort die großen Wuchteln sind, die ich aber eine Stunde später brauche.

Wenn nicht gerade Lockdown ist, steht Schreiner aktuell mit seinem achten Soloprogramm "Schwarz oder Weiß" auf der Bühne. Darin nimmt der 31-Jährige mit auf einen rasanten Abend zwischen Fake News, Fakten und Fiktion. Was passiert, wenn man kurz auf Wikipedia etwas nachschaut und zwei Stunden später die ursprüngliche Frage vergessen hat? Wie umgehen mit Gräben in der Gesellschaft? Und warum noch eins, erlaubt seine Freundin keinen smarten Heizkörperthermostat?! Zwischen philosophischer Weltsicht, unnützem Wissen, mitreißendem Poetry Slam und Best-of-Stammtisch-Besucher gibt Schreiner komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Am Ende des Abends ist die Welt gar nicht mehr Schwarz-Weiß – sondern verwirrend bunt.  

„Eklat beim heutigen Auftritt in St. Valentin: Schreiner schreit Publikum an!“

Du hast für dein aktuelles Programm eine Website mit Gerüchten über dich selbst veröffentlicht – etwa über Brötchen-Orgien, Baden in Baby-Tränen und Mario Barth-Fantum. Wie viel Realität steckt da drinnen? Bist du mit ähnlichen Sachen schon konfrontiert worden?
Schreiner: Nein, zum Glück nicht! Eher Sachen, die demonstrieren wie Informationsfluss funktioniert. Dass ich in Leoben auf die Welt gekommen bin, schafft es nach einem Wikpiedia-Eintrag, quasi in alle Interviews und Artikel. Dort habe ich aber nur die ersten sieben Tage meines Lebens verbracht. Und dann reden mich Leute auf Tour an, ob ich den und den kenn', weil der aus Leoben kommt und in meinem Alter ist. Wenn die Info mal draußen ist, dann kommst du dem nicht mehr nach. Chancenlos.

Sollen wir das mal zurechtrücken?
Schreiner: (lacht) Ja, eventuell. Ich bin in der Nähe von Graz aufgewachsen.

Willst du einen neuen Ort nennen, nach dem dich die Leute auf Touren fragen können?
Schreiner: (lacht) Von mir aus gern, aber das hilft ja auch nix. Weil dort bin ich auch nicht in die Volksschule gegangen und da kenne ich dann ja auch niemanden. Faktisch richtig wäre Gratwein.

Alles in allem weniger spektakulär als deine Website vermuten lässt.
Schreiner: Ich bin erfreulicherweise noch nicht von irgendwelchen bösartigen Fake News attackiert worden. Kolleginnen machen viel öfter und viel ärgere Erfahrungen was Anpöbeleien auf Social Media angeht. Da wird dir schlecht, was an vollkommen ungerichtetem Hass unterwegs ist.

Gerüchteküche, Fake News und Wissenschaft beschäftigen Schreiner über die Bühne hinaus. Seit 2019 fühlt er in der Freitag-Abend-Show „Fakt oder Fake“ Alltagsmythen, kuriosen Meldungen und Internet-Fundstücken auf den Zahn.  Gemeinsam mit Fachexperten und prominente Gästen (darunter bislang Publikumslieblinge wie Michael Niavarani, Robert Palfrader oder Verena Scheitz) wird der Wahrheit auf den Grund gegangen. Ein Best-Of der 1. Staffel „Fakt oder Fake“ ist anlässlich der Verleihung des Österreichischen Kabarettpreis am 18. Dezember 2020 um 21:20 auf ORF 1 zu sehen. Die 2. Staffel geht Anfang 2021 auf Sendung.

Moderator Clemens Maria Schreiner mit Moderationskarten vor dem Logo der Sendung "Fakt oder Fake".

Ich muss mich da sehr zurückhalten.

Was Clemens Maria Schreiner wirklich aufregt

Du hast in deinem Programm auch einen großen Block über genau diesen Hass, Schubladendenken und Verschwörungstheorien drinnen. War das vor Corona auch schon? Oder bist du überrascht, wie aktuell das jetzt eigentlich ist?
Schreiner: Es ist ein gutes, aber trauriges Zeichen, wenn ein Programm aus 2019 immer aktueller wird. Was ist die gemeinsame Basis, wenn wir nicht mehr drauf einigen können, wie die Welt grundsätzlich funktioniert? Dann kann man auch nicht diskutieren, dann kann man sich nur noch anschreien.

Was hast du privat für einen Zugang? Wie führst du dann Gespräche, wenn du merkst: „Das geht sich nicht aus“?
Schreiner: Ich muss mich da sehr zurückhalten, ich neige da auch etwas zur aufbrausenden Diskussion. Die Menschheit hat relativ lange gebraucht, bis sie sich mit der Wissenschaft ein System überlegt hat, das einen gewinnbringenden Zugang zu Information bietet. Wenn mir jemand gegenüber sitzt, der dem nichts abgewinnen kann, finde ich das sehr schwierig. Auch die Absurdität, dass Leute anderen Menschen Wissenschaftshörigkeit vorwerfen, aber genauso ein modernes Leben mit wissenschaftlichen, medizinischen, technologischen Fortschritten führen …

Wissenschaftsfeindlichkeit als rotes Tuch?
Schreiner: Das geht gar nicht! Das hat gar nichts mit politischen Überzeugungen zu tun. Dass man aus denselben Daten unterschiedliche Schlüsse ziehen kann, stimmt Aber wenn man sich nicht mehr darauf einigen kann, dass man über Wissenschaft die Welt besser erklären kann, also über Youtube-Videos von irgendwelchen Mandeln …

Wie ist das dann mit politischen Ansichten?
Schreiner: Da braucht es viel mehr Toleranz. Die findet man im persönlichen eher als online. Wenn du einem echten Menschen gegenübersitzt, ist es leichter sich in Erinnerung zu rufen, dass der das ja nicht macht, um dich zu ärgern. Diskussionen in Filterblasen, wo wir uns gegenseitig nur bestätigen oder die Schädel einschlagen, fehlt jede Nuance. Wenn du von deinem Diskussionspartner nichts anderes kennst als sein Profilbild, kannst du nur schwer Verständnis seine Meinung aufbauen.

Clemens Maria Schreiner in einem rosa Hemd und blauen Handschuhen in der Sendung "Was gibt es Neues?"

Ich gebe in dem, was ich mache viel über mich preis. Wie meine Küche ausschaut ist dafür wirklich nicht relevant.

Clemens Maria Schreiner privat

Stichwort online: Ich habe sehr wenig über dich und dein Privatleben gefunden. Wie strikt achtest du darauf?
Schreiner: Sehr. Ich gebe sehr viel über das was und wie ich denke und darüber, wie ich die Welt sehe in dem preis, was ich mache. Aber wie meine Küche ausschaut ist dafür wirklich nicht relevant.

Also Clemens Maria Schreiner Home Story ist grade keine geplant?
Schreiner: Nicht in diesem Leben (lacht). Das schließe ich jetzt hier für immer für alle Zeiten aus. Nicht zuletzt, um meinem zukünftigen ich die Rute ins Fenster zu stellen. (lacht)

Du erwähnst aber sehr wohl ein paar Sachen aus deinem Privatleben in deinem Programm. Unter anderem 15 Jahre Beziehung. Fakt oder Fake?
Schreiner: Fakt. Wobei, bald schon wieder Fake durch den natürlichen Zeitablauf.


Gibt’s eine Art Erfolgsgeheimnis, das ihr miteinander habt? Gerade für dein Alter ist das ja wirklich eine beeindruckend lange Zeit.
Schreiner:
Ich finde auf so eine Frage kann man entweder so Sachen sagen wie (sehr gewichtiger Ton): „Einander zuhören und aufeinander zugehen“. Was wirklich vollkommen irrelevant ist, weil naja, kein großer Erkenntnisgewinn. Nicht, dass die Weekend-Leser dann daheim sitzen und sagen: „Verdammt, das hätte ich machen müssen, dann wäre die Scheidung erspart geblieben.“

Mir würden da jetzt schon ein paar Paare einfallen, für die das ein Gewinn sein könnte.
Schreiner: Ja, aber ich glaube genau die können das dann eh nicht so recht für sich nützen. Das Glück des Zufalls spielt eine große Rolle: Dass man relativ früh jemanden findet, mit dem es fünfzehn Jahre später auch noch immer passt, mit dem man sich gegenseitig bereichert und den Rücken freihält.

Ihr habt mittlerweile auch eine gemeinsame Tochter. Ausgeplaudert hat das dein Kollege Viktor Gernot bei „Was gibt es Neues“. Wüsste die Welt ohne sein Zutun gar nicht von ihr?
Schreiner:
Nicht unbedingt: Natürlich ist es so, dass ich in meiner Vaterrolle schlagartig an Lebenserfahrung und Weisheit dazu gewonnen habe – aber das hätten die Leute auch so gespürt.

Das Rateteam der Sendung "Was gibt es Neues".

Der Kern bleibt derselbe.

Der Durchbruch kam schleichend

Welchen Einfluss hatten Sendungen wie „Was gibt es Neues“ auf deine Kabarett-Karriere?
Schreiner: Viele Menschen schenken uns in großer Regelmäßigkeit ihren Freitagabend. Das war ein großer Boost für mich, die Aufmerksamkeit von  Leuten zu bekommen, die sich für Kabarett interessieren und sehen: „Aha, da sitzt ein neues Gesicht neben den Altmeistern“

Wann war für dich klar, dass du es geschafft hast?
Schreiner: Es gibt zwei Faktoren. Das eine ist, wenn man merkt, es kommen mehr und mehr Leute in die Vorstellung, die Säle werden größer, die Termine werden mehr. Das ist schön und streichelt maßlos das Ego. Aber das noch schönere ist, wenn man dann merkt, das man etwas Ähnliches wie vor fünf Jahren macht – nur besser, ausgereifter und überlegter. Der Kern bleibt derselbe. Man merkt dann, ok es ist nicht nur dein Programm und die Pointe, die den Leuten taugt, sondern grundsätzlich deine Herangehensweise, deine Humorfarbe, deine Präsenz.

Gab es einen speziellen Moment?
Schreiner: Nein, es sind eher viele kleine Moment. Es gibt zum Beispiel Veranstalter, die haben mich das erste Mal gebucht, als das wirtschaftlich nicht die sichere Bank war, ob man den Techniker wieder herinnen hat. (lacht) Dann merkt man: „Ok, es kehrt sich um“, der zweite, dritte, vierte, fünfte Termin kommt dazu … Das ist cool: Weil man weiß, dass man sich etwas aufgebaut hat und es nicht gerade ein Hype ist.

Wenn ich jetzt die nächsten fünfzehn Jahre wieder der Jüngste von irgendwas bin, dann ist das zwar liab, aber das nützt sich irgendwann ab.

Hauptpreis des Österreichischen Kabarettpreis 2020

Du erhältst heuer den Hauptpreis des Österreichischen Kabarettpreis verliehen. Was bedeutet dir der Preis?
Schreiner: So etwas wie den Kabarettpreis zu organisieren ist eine undankbare Aufgabe. Bis zu einem gewissen Punkt sind wir ja alle Berufszyniker. Anders als in anderen Branchen, wo so etwas sehr huldvoll betrachtet wird, muss sich der Kabarettpreis von allen den Leuten, die ihn heuer nicht bekommen anhören, dass er eine lustige aber irrelevante Form der Selbstbeweihräucherung ist. Wenn die Selbstbeweihräucherung dann einen selbst trifft, ist das klarerweise etwas völlig anderes und es ist eine vollkommen richtige und weise Jury-entscheidung. (lacht) Nein, natürlich freut es mich. Gerade, weil der Hauptreis genau diese langfristige, kontinuierliche Arbeit auszeichnet.

Du reihst dich mit dem Preis in eine Riege mit Vitasek, Resetarits, Maurer, Eckel und Co. Ist das jetzt der Punkt, an dem du sagst: Das Etikett Nachwuchskünstler ist abgestreift?
Schreiner: (lacht) Ja, es wäre schön. Ich bin vor kurzem mit einem Kollegen von dir hier gesessen und der mich darauf hingewiesen hat, dass ich der jüngste Träger des Hauptpreises bin. Und ich habe gesagt: „Ich hoffe, dass das jetzt nicht stimmt, jetzt bin ich grad los, dass ich der jüngste Kleinkunstvogel-Preisträger bin.“ Was immer noch richtig ist, aber weniger und weniger auftaucht. Wenn ich jetzt die nächsten fünfzehn Jahre wieder der Jüngste von irgendwas bin, dann ist das zwar liab, aber das nützt sich irgendwann ab.

Wir danken für das Gespräch!

Schwarzweißes Porträt-Foto von Clemens Maria Schreiner

Die nächsten Termine

  • 01. Dezember 2020, Schwarz auf Weiß, Kabarett Niedermaier, Wien
  • 08. Dezember 2020, Schwarz auf Weiß, Kabarett Niedermair, Wien
  • 31. Dezember 2020, Das Beste vom Guten – Best of Silvesterspecial , Kabarett Niedermair, Wien
  • 06. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, CasaNova, Wien
  • 08. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Ansfelden
  • 10. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Kabarett Niedermair, Wien
  • 15. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Orpheum, Wien
  • 19. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Theatercafé, Graz
  • 20 .Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Theatercafé, Graz
  • 23. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Casino Baden
  • 24. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Kabarett Niedermair, Wien
  • 30. Jänner 2021, Schwarz auf Weiß, Theater am Alsergrund, Wien

 

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Autor: Stefanie Hermann, 30.11.2020