Die Zukunft des Uhudlers

Die Burgenländische Landesregierung hat im Vorjahr die Zulassung des Anbaus von neun Uhudler-Rebsorten offiziell beschlossen. Gleichzeitig wurde das Wiederbepflanzungsverbot aufgehoben, was dazu geführt hat, dass neue Reben nachgesetzt werden konnten.

Gut ein Jahr später kann Landesrätin Verena Dunst auf ein erfolgreiches Uhudler-Jahr zurückblicken. „Der Uhudler ist gelebte Tradition und gelebte Regionalität. Das vergangene Jahr brachte 16 ha zusätzlicher Anbaufläche, was nicht nur die Wirtschaft sondern auch den Tourismus voran treibt“, so Dunst. In Summe werden im Südburgenland bis zu 70 ha Uhudler-Rebfläche bewirtschaftet.

Mit dieser Anbaufläche sind heuer rund 450.000 Flaschen Uhudler erwirtschaftet worden, mit Aussicht auf weitere Steigerungen. Eine Zusammenarbeit mit den verschiedenen Genussregionen Österreichs soll zukünftig ebenfalls forciert werden. Ein erster Schritt wurde hier durch einen Partnerschaftsvertrag gesetzt, mit dem Ziel das Uhudlerland zur Partnerregion der Genussregionen zu machen.

Mittlerweile werden auch andere Produkte mit dem Uhudler veredelt, was dazu führt, dass bei diversen Festen auch Palatschinken, Schokolade, Marmelade und auch Tee mit Uhudler angeboten werden. Diese Vielfalt und die Markenstärke soll nun geschützt werden. Ähnlich wie etwa bei Prosecco oder Champagner, soll auch beim Uhudler sichergestellt werden, dass er mit dieser Bezeichnung nur aus dem Südburgenland bezogen werden kann, was der Wirtschaft und dem Tourismus im Südburgenland zugutekommen wird.

Autor: Manfred Vasik, 29.09.2017