Infektionsherd Schule? Das sind die Impf-Zahlen

Sowohl bei Lehrern als auch Schülern ist die Impfquote im Osten am höchsten, in Salzburg und OÖ am geringsten, so Bildungsminister Heinz Faßmann auf einer Pressekonferenz. Unterschiede gibt es laut Statistik Austria nach dem jeweiligen Schultyp. Am höchsten ist die Impfquote bei den Schülern an den AHS-Oberstufen mit 61 Prozent, gefolgt von den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) mit 54 Prozent, Berufsschulen (49 Prozent) und berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) mit 38 Prozent.

Keine Impfung unter Zwölf

Erwartungsgemäß darunter liegen AHS-Unterstufen (37 Prozent), Sonderschulen (29 Prozent) und Mittelschulen (20 Prozent): In diese drei Schulformen gehen auch Kinder unter zwölf Jahren, für die noch keine Impfung zugelassen ist.

LehrerInnen: Impfquote hoch

Bei den Lehrern liegt die Impfquote je nach Schulform zwischen 80 Prozent (Volksschule) und 89 Prozent (AHS). Nach Bundesländern ist sie im Burgenland (89 Prozent) und Wien (87 Prozent) am höchsten und in Salzburg (79 Prozent) und Oberösterreich (80 Prozent) am niedrigsten. Ab November können sich Pädagogen ab sechs Monaten nach der Zweitimpfung einen dritten Stich holen. Das habe man mit dem Gesundheitsministerium vereinbart, betonte der Minister.

Zwischenbilanz vor Herbstferien

Vor Beginn der Herbstferien zeigte sich Faßmann insgesamt zufrieden mit den ersten sieben Schulwochen. "Die Aufgeregtheit hat sich gelegt", meinte der Minister. "Die Schule bleibt offen." Dafür werde man sorgen.

Insgesamt wurden in den ersten sieben Schulwochen 4,8 Mio. PCR-Tests über das "Alles spült"-Programm des Bildungsministerium durchgeführt, dabei wurden 4.100 Infektionen festgestellt. Dazu kommen rund eine Mio. PCR-Tests über das "Alles gurgelt"- Programm an Wiener Schulen sowie zehn Mio. Antigentest.

Autor: APA Politik, 21.10.2021