Harte Arbeitsbedingungen: Beamte wollen mehr Geld

Belastung durch Pandemie und Pensionierungen: Gewerkschaft fordert neue Verhandlungen.
Autor: APA Politik, 06.09.2021 um 11:35 Uhr

Die Beamtengewerkschaft (GÖD) hat den für ihren Bereich zuständigen Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) in einem Brief um die Aufnahme der Gehaltsverhaltungen ersucht. Gefordert wird eine "nachhaltige Erhöhung", die auch eine "dauerhafte" Stärkung der Kaufkraft bringe. Argumentiert wird unter anderem mit den Belastungen durch die Coronakrise.

GÖD sieht starke Verhandlungsbasis

Ohne das Engagement der öffentlich Bediensteten wäre die hohe Funktionalität der staatlichen Einrichtungen nicht aufrecht zu erhalten gewesen, schreibt die GÖD. Die schwierigen Arbeitsbedingungen, die besonderen Belastungen und der große Einsatz aller Beschäftigten sollten Basis für die Verhandlungen sein.

Pensionierungswelle verschärft Bedingungen

Hervorgehoben wird in dem von Beamten-Chef Norbert Schnedl gezeichneten Schreiben, dass die wachsenden Aufgaben und die Pensionierungswelle in allen Bereichen zu immer schwierigeren Arbeitsbedingungen führten. Die Belegschaft arbeite nun schon seit Beginn der Pandemie unter großem Druck. Vielfach seien Belastungsgrenzen erreicht bzw. bereits überschritten.