Volvo XC 90 D5 AWD : Der Schwedenkönig im Test

Das neue Design des Volvo XC90 gibt einen Ausblick darauf, wo zukünftig die gesamte Volvo-Palette optisch anknüpfen wird. Der Schwede ist, wie alle großen SUVs, ­weniger für das Rennen auf kurvigen Landstraßen gedacht, sondern für komfortables und sicheres Schlucken von Langstrecke. Die Luftfederung hilft da brav mit. Vor ­allem auf Autobahnen ist der Schwede eine Benchmark. Apropos Schlucken: Der XC90 ist ein für seine Größe und 225 PS sehr genügsames Kerlchen. Laut Werk kommt der Vierzylinder-Diesel mit 5,8 Liter aus – im Test waren es um die acht Liter. Auch der Wendekreis ist nicht elch­artig, sondern überraschend klein. Und der Schwede wäre kein Schwede, wenn er nicht mit Sicherheits-Features prahlen könnte. Neben den üblichen Sicherheits-Features, gibt es zwei Neuheiten: die Run-off-Road-Protection (strafft die Gurte, wenn das Auto von der Straße abkommt) und ein Notbremssystem für den Kreuzungsbereich. Raum und so. Im Innenraum ist alles aufgeräumt – kein Knöpferl-Wald. Das relativ große Touchpad lässt sich wie ein iPad bedienen und ist ­damit leicht zu durchschauen. Platz gibt es genug – ja sogar sieben Sitze standen im ­Testauto bereit. Naja, und das die verwendeten Materialien hochwertig rüberkommen, ist eh klar. Jedoch wird nicht ­geprotzt – man will ja eher durch moderne Zurückhaltung auffallen. Da passen die kaum sichtbaren 1.400 Watt der Audioanlage dazu, die ­einem die Ohren anlgegen lassen. Zu haben ist ein XC90 ab EUR 58.450,–.

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Author: Werner Christl , 03.02.2016