V-Klasse und VW California im Test: Edel versus Praktisch

Wer Luxus liebt und ein Anhänger der Stern-Mobile ist, muss nicht zwingend in der S-Klasse Platz nehmen. Eine Reise mit der neuen V-Klasse von Mercedes-Benz macht nicht nur Spaß, sie ist eine komfortable Angelegenheit – die Ledersitze würden auch im Wohnzimmer eine gute Figur machen. Weekend Magazin testete das Modell V250 CDI Edition1 inklusive Österreich-Paket mit 3-Liter-V6-Turbodiesel und 190 PS.

Ausstattung

Neben ­­­unzähligen Assistenzsystemen und einer 360-Grad-Panorama-Kamera darf sich der Chauffeur über ein Sportfahrwerk freuen. Auch im Fond kommt keine Langeweile auf. Zum ­einen sitzen sich die Reisenden gegenüber, zum anderen ist der höhenverstellbare Klapptisch eine ideale Unterlage für Brett- oder Kartenspiele. Mittels Fernbedienung lässt sich die Heckklappe öffnen und schließen. Clever sind zudem die zwei herausnehmbaren Klappboxen. Diese Annehmlichkeiten haben natürlich ­ihren Preis. Unser Testauto darf man für 92.118,25 Euro mit nach Hause nehmen.

Legendärer Bulli

Für einen individuellen Urlaub bietet sich ein spezielles Modell von VW an. Weekend Magazin testete auch das Modell California Generation BMT TDI 4Motion. Mit Aufstelldach und vollverkleidetem Innenraum ist er nach wie vor eines der begehrtesten Reisemobile. Praktisch und übersichtlich macht das VW-Modell eine gute Figur.

Rollendes Hotelzimmer

Der California nimmt insgesamt vier Passagiere mit auf die Reise. Unter der Haube unseres Testwagens galoppierten 140 Pferde, im Schnitt begnügte sich der California mit neun Liter Diesel. Absolut top sind seine Unabhängigkeit und Flexibilität. Hat man auf einem Streifzug durch Österreich ein neues Lieblingsplatzerl entdeckt, wird der California eingeparkt, ruck, zuck das Dach "ausgefahren" und zum rollenden Hotelzimmer umgebaut. Bett, Küche, Kühlschrank, Heizung und geschickt angeordnete Ablagen machen ihn gleichzeitig zum Allrounder und Reisemobil. Das getestete Modell ist für 80.591,39 Euro zu haben.

17.05.2017