Transatlantischer Brückenbauer: VW Atlas

Die deutsche Schauspielerin Franka Potente und ihr Ex-Ehemann Elijah Wood waren ein echtes Traumpaar. Teutonische Perfektion und US-Coolness schienen gut zu passen, doch die Beziehung ging in Brüche. Ähnlich auch das Verhältnis von VW gegenüber den USA, und doch wollen die Wolfsburger einen Neuanfang starten – wie übrigens auch Franka Potente mit ihrem neuen US-Mann Derek Richardson. Mit dem VW Atlas sollen die Amerikaner den einst so geliebten Volkswagen wieder ins Herz schließen und der Atlas hat alle Attribute, welche zwischen East- und Westcoast geliebt werden mit an Bord.

Weekend startet den Liebestest zwischen VW und den USA:

Der Midsize-SUV hat Platz für sieben Personen: Check! Er ist über fünf Meter lang und fast zwei Meter breit: Check! Es werden zwei Benziner mit 238 bzw. 280PS angeboten und kein Diesel: Check! Das „Volkswagen Digital Cockpit“ ermöglicht den Fahrern eine Vielzahl an Individualisierungsmöglichkeiten: Check! Neueste Online-Technologie sorgt für beste Connectivity: Check! Der Atlas hat ein phänomenales Soundsystem vom US-Kult-Gitarrenbauer Fender (!) mit bis zu 480 Watt an Bord: Jackpot! Volkswagen hat scheinbar seine Lektion gelernt und will sich mit dem Midsize-SUV – jedes zehnte neu zugelassene Auto in den USA fallen in das Segment – wieder voll rehabilitieren. Noch dazu wird der Atlas in den USA gebaut, genau gesagt in Chattanooga im Bundesstaat Tennessee. Doch Nordamerika soll nicht der einzige Markt für den Atlas sein. Ab 2017 soll der Atlas auch in den Export in Richtung Nahen Osten und nach Russland gehen.

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Autor: Jürgen Philipp, 14.11.2016