Toyota Yaris: Mit dir würde ich glatt auf ein Bier gehen

Es ist zwar nur ein 5 Millimeter kleines Detail, aber dieses ist in unserer Autowelt, die stets nach mehr lechzt, eine echte Revolution. Der neue Yaris wurde kürzer! Wie gesagt, zwar nur um 5mm, aber immerhin. Damit hat Toyota schon einiges von der Mobilität von Morgen verinnerlicht. Und auch, dass Hybrid keine Frage der Größe ist. Schon bisher war der Yaris in seinem Segment Pionier. Von den vier Millionen in Europa bis dato verkauften Yaris, waren immerhin bereits 500.000 Hybridversionen. Das soll nun signifikant steigen. Anfangs hieß es gerüchteweise Toyota würde nur mehr Yaris-Hybride auf die Straßen lassen, doch noch lässt man den Kunden die Wahl. Zwei Dreizylinder-Benziner sind noch im Angebot, das Highlight ist aber sicher das 1,5 Liter Hybridaggregat, mit dem laut Toyota 80% aller innerstädtischen Fahrten rein elektrisch möglich sein sollen.

Hybrid ist keine Frage der Größe

Doch wie passt so ein leistungsstarker E-Motor überhaupt in einen Yaris? Indem man eine neue Technologie anwendet, die sogenannte „Hairpin-Wicklung“. Statt Kupferdrähten kommen Kupferstäbe zum Einsatz. Ergebnis: 20% mehr Effizienz. Doch bevor wir vor lauter Schwärmen um den Hybrid auf den Rest vergessen: Dicke Backen hinten und ein farblich abgesetzes Dach verleihen ordentlich Dynamik, knackige Front und vorne und hinten LED-Scheinwerfer – so lässt es sich cruisen. Innen deutlich aufgewertet, glänzt der Yaris durch ein völlig neu designtes Cockpit. Zwei Bildschirme und auf Wunsch ein Headup-Display klingen nicht gerade nach Kleinwagen, auch die Ambient-Beleuchtung kennt man bisher nur aus oberen Klassen. Und dann ist da noch viel mehr Softtouch statt Plastik. Schlichtweg gelungen. Der neue Yaris präsentiert sich zuverlässig, treu, pfiffig und clever: Ein echter Kumpel eben, mit dem man gerne auf ein Bier geht.

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Autor: Jürgen Philipp , 05.08.2020