Test: VW Arteon. Der Ober-Passat

Keine Frage, der Arteon ist optisch mit seiner GT-Linienführung der derzeit schönste Volkswagen. Besonders stolz ist man allerdings auf die Fähigkeiten punkto teilautonomes Fahren. Im Grunde reicht es, die Hände am Lenkrad zu halten. Der Arteon bremst vor Geschwindigkeitsbeschränkungen und beschleunigt sogar schon vor der „Tafel“. Zudem bremst er automatisch beim Abbiegen in eine andere Straße, um die Kurve zu kratzen und erkennt sogar einen Kreisverkehr. Hat im Kurztest eigentlich gut funktioniert. Dazu kommen eine Menge anderer Assistenzsysteme.

Fahren

Gut gefallen hat das Fahrwerk mit adaptiver ­Fahrwerksregelung, das trotz 20-Zöllern keine übertriebene Härte spüren lässt und auch komfortabel rüberkommt. Dazu gibt es extrem viel Platz für die Passagiere sowie 563 bis 1.557 Liter Kofferraum­volumen. Ist der Arteon also Oberklasse? Ja, bis auf den ­Innenraum, da fehlt noch ein winziger Schritt zur hochpreisigen Konkurrenz. Auch die getesteten Motoren (TSI mit 280 PS und TDI mit 240 PS) haben eindeutig Oberklasseniveau. Vor allem im Flottenbereich wird der Arteon viele Freunde finden.

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Author: Conny Engl , 22.06.2017