Test: Volvo XC90 T6 AWD Inscription - Der Schwebe-Schwede

Als Diesel konnten wir den XC90 schon testen. Jetzt ist der Benziner an der Reihe. Und der ist natürlich noch ein Stück seidiger. Die 400 ­Newtonmeter sind für einen „Nichtdiesel“ sehr scharf.

Schweben. Natürlich legt der betuchte Fahrer für das Testauto gleich EUR 105.000,– (günstiger XC90 ab € 58.450,–) auf den Tisch. Dafür gibt es aber auch Wohnzimmer-Atmo, oder anders ausgedrückt: So ein Wohnzimmer hätten wir gerne. In Sachen Verabeitung werden wenige Hersteller dem Schweden das Wasser reichen können. Dazu gibt es Luft­federung und Features, wie Abstandswarner, Head-up-Display oder Heckaufprall­abschwächung. Sogar ein System, das beim Zurücksetzen vor querenden Passanten warnt. Meckern müssen wir beim Verbrauch, denn die angegebenen acht Liter sind nur auf Autobahnen und Landstraßen einigermaßen realistisch. In der City geht es locker auf 11 Liter. Zum Vergleich: Der D4 Diesel kommt mit 5,2 ­Litern aus. Im Gegenzug fährt sich unser Super-SUV, aber eben auch unglaublich kräftig und auf Langstrecken kaum zu überbieten. Und im Sport-Modus noch dazu ein Kraftlackel der besonderen Art.n

Tags

Author: Werner Christl , 07.07.2016