So kommt das Bike gut durch Herbst und Winter!

Für Motorrad-Fahrer fängt der Winter bereits früher an. Nässe, Kälte und langes Stehen im Freien setzen selbst dem besten Bike zu. Wer die folgenden Punkte beherzigt, bringt seinen geliebten Untersatz gut über Herbst und Winter.

1. Motorrad

Bei der letzten Fahrt vor der Winterpause Benzinhahn kurz vor dem Abstellen des Motors schließen. Die Maschine in einem trockenen Raum mit guter Belüftung abstellen und abdecken. Baumwolldecken eignen sich dafür besser als Planen, unter denen sich leicht Feuchtigkeit bilden kann. Das Motorrad sollte so abgestellt werden, dass es keinen direkten Kontakt der Räder zum Boden gibt. Auch sollte während der Pause der Reifendruck erhöht werden.

2. Lagerung im Freien

Hat man keinen geeigneten Unterstellplatz für das Motorrad ab dem Herbst, schützt man die Maschine am besten mit einer Pellerine. Bei trocknenen Witterungsverhältnissen diese immer wieder runternehmen, damit sich keine Feuchtigkeit am Bike sammelt.

3. Reinigung

Das Motorrad ordentlich sauber machen und gut abtrocknen. Im Rahmen der Reinigung die Maschine noch einmal auf alle Funktionen überprüfen. Bestandteile, die rostgefährdet sind, mit entsprechenden Pflegemitteln einreiben und gut abtrocknen.

4. Batterie

Um sie zu erhalten, diese am besten über den Winter ausbauen, voll laden und an einem kühlen Ort lagern. Zwischendurch immer wieder aufladen.

5. Öl

Dazu das alte Öl entfernen, den Filter wechseln und den Motor mit frischem Öl versorgen. Danach die Maschine bis zum Neustart im Frühjahr nicht mehr in Betrieb nehmen.

Wer weiterfährt

Wer generell auf das Fahrvergnügen im Winter nicht verzichten will, sollte sich mit gut gedämmter Kleidung und Handschuhen bzw. gefütterten Stiefeln ausstatten. Bei den Visieren ist entscheidend, dass sie nicht beschlagen.

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Autor: Ute Daniela Rossbacher , 18.07.2017