Mein Neuwagen von 1956: Jaguar D-Type „reloaded“

Damit vollenden die Briten den Plan ihres Firmengründers Sir William Lyons, der ursprünglich 100 Stück des legendären Rennwagens bauen ließ. Es wurden aber nur 75 fertiggestellt, die restlichen 25 sind daher Baujahr 2018. Die 75 originalen D-Types wurden zu Legenden. Sie gewannen zwischen 1955 und 1957 dreimal die 24 Stunden von Le Mans. „Der Jaguar D-Type zählt zu den schönsten Rennwagen aller Zeiten; dazu mit einer herausragenden Bilanz bei den härtesten Langstreckenrennen seiner Epoche. Und er ist noch heute spektakulär. Die Möglichkeit, die Erfolgsgeschichte des D-Type durch die Komplettierung der geplanten 100er-Serie in Coventry fortzuführen, gehört zu jenen Projekten, die man vielleicht nur einmal im Leben bekommt“, erzählt Tim Hannig, Direktor von Jaguar Land-Rover Classic, der mit dem Neuaufbau betraut wurde.

Zu den 75 Originalen kommen 25 des Baujahrs 2018.

Die Hersteller von historischen Raubkatzen haben dabei schon einiges an Übung. 2014/15 stellte man sechs E-Types in der Lightweight Ausführung her, 2017 neun Stück des legendären Rennwagens XKSS. Beim D-Type haben die Kunden die Wahl zwischen einer „Shortnose oder „Longnose“ Ausführung. Das bleibt so ziemlich die einzige Optionenwahl, ansonsten bekommt der Kunde exakt das Modell eines 1956er D-Types. Und der Classic-Direktor verspricht: Jeder Wagen wird absolut und bis ins letzte Detail historisch korrekt sein – genauso, wie es die Jaguar Rennsportabteilung damals vorgesehen hatte.“ „Billiger“ wird der „neue Alte“ sicher sein, als die Exemplare die um 15 Millionen Euro oder mehr den Besitzer wechseln, Man muss mit etwa einer Million Pfund rechnen, als ca. 1,12 Millionen Euro – richtig günstig also.

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Author: Jürgen Philipp , 09.03.2018