Kia Picanto: Fit für die zweite Lebenshälfte

Venga, Rio und nun Picanto: Kia arbeitet derzeit ein Facelift nach dem anderen ab. Minivan und Kleinwagen sind nun aufgefrischt, jetzt ist das Einstiegsmodell dran. Die zweite Generation des nicht mal 3,60 Meter langen Winzlings ist seit 2011 als Drei- und Fünftürer auf dem Markt.

Sanfte Retuschen an den Weichteilen

An der Front gibt es künftig anders geformte Nebelscheinwerfer, und auch die Bereiche darum herum sehen anders aus. Beim Grill haben die Designer die Ecken etwas abgerundet. Hinten fällt ein schwarz glänzender Plastikeinsatz ganz unten auf, außerdem sind die Leuchteneinheiten links und rechts neben dem Nummernschild anders gestaltet. Ein neues Design zeigen auch die 14-Zoll-Alufelgen. Zudem ist nun ein Sport-Paket erhältlich, über das sich Kia noch ausschweigt.

Innen möglicherweise mehr Farbe?

Innen setzen die Chrom-Einfassungen für die Instrumente und die Lüftungsdüsen Akzente, während die neu gestalteten Stoffsitze den jugendlichen Charakter des Picanto unterstreichen sollen. Auch die Einfassung des Audiosystems in der Mittelkonsole wurde - je nach Ausführung - modifiziert. Zu den neuen Extras zählen die neueste Generation des Sieben-Zoll-Navigationssystems und ein Tempomat. Je nach Markt werden bis zu drei neue Interieur-Farbvarianten in Rot-Schwarz, Gelb-Schwarz und Braun-Schwarz angeboten. Farbige Innenräume dürften vielen Kund(inn)en gefallen.

Basismotor nun Euro-6-fest

Der 1,0-Liter-Einstiegsmotor mit 69 PS erfüllt nun die Abgasnorm Euro 6, beim 1,2-Liter mit 85 PS bleibt es bei Euro 5. Zudem ist der Kia Picanto ab Modelljahr 2016 je nach Markt und Ausführung mit größeren Scheibenbremsen vorn erhältlich (252 statt 241 Millimeter).

Marktstart im März 2015

Die neue Version hat Messepremiere auf dem Genfer Automobilsalon (5. bis 15. März 2015) und kommt Ende März in den Handel. Wie für alle Kia-Modelle gilt auch für den Picanto eine siebenjährige Garantie. Die Preise wurden noch nicht mitgeteilt.

Autor: Ute Daniela Rossbacher , 30.07.2020