Jetzt mit Kirschgeschmack: Mazda MX 5 Takumi

Wir haben es Mazda zu verdanken, dass es diese Fahrzeuggattung überhaupt noch gibt, den klassischen Roadster. Ein zweisitziges Spaßmobil mit Fetzendach mit dem man völlig barrierefrei durch die Natur brausen kann. In Japan besticht diese Natur gerade durch die Kirschblüte, weshalb sich Mazda wohl auch ein kirschrotes Dach für seinen kleinen Luxusroadster einfallen ließen. Das passt perfekt zum hellen Leder im Innenraum. Spätestens hier weiß der Kenner: Das ist ein Takumi, denn so nennt Mazda die Luxusvarianten seiner Autos. Im Japanischen nennt man alles Takumi was besonders künstlerisch gestaltet wurde, wie eben jener MX5.

Jinba Ittai: Die perfekte Verbindung von Pferd und Reiter – pardon Auto und Fahrer.

Takumi auch die Lautsprecher in den Kopfstützen, die von einem Bose-Soundsystem gesteuert werden, Takumi die 16-Zoll Leichtmetallräder, Takumi das LED-Kurvenlicht und und und. Alles Annehmlichkeiten für „Pferd“ und „Reiter“, das nennen die Japaner Jinba Ittai und beschreibt die perfekte Verbindung zwischen den beiden, oder umgelegt auf den MX5, die perfekte Verbindung zwischen Auto und Fahrer. Apropos Fahrer: Dem soll es schließlich die Mundwinkel in die Höhe treiben, wenn er den MX5 Takumi startet. Dafür sorgt ein perfekt austarierte 50:50 Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Ein 130PS Benziner bringt die Kraft auf die Straße. Der Motor ist vorne, der Antrieb hinten – das verspricht jede Menge „asobi“, wie die Japaner sagen.

Tags

Autor: Jürgen Philipp, 19.04.2018