Gönn dir ein Pick Up: Mitsubishi LS 200

Die Hipster entdecken das Urige: So findet man in Europa die meisten Lada Taiga – ernsthaft – in Berlin Mitte, dem natürlichen Lebensraum der Bobos. Der natürliche Lebensraum des LS 200 hingegen ist die Natur, denn das Pick Up steht auf Abenteuer und ehrliche Arbeit seit 1978. Mittlerweile brachte er seine 4,7 Millionen Fahrer in aller Welt sicher durch Wüsten, Steppen oder Wälder. Überall dort wo es auf Robustheit und Zuverlässigkeit ankommt, trifft man auf den „diamantenen“ LS. Am Anfang stand ein „Lastenheft“, nicht zu verwechseln mit einem Lasterheft. Die Mitsubishi-Ingenieure hatten die Vorgabe einen Pick Up zu bauen der eine Tonne Nutzlast haben sollte, optimales Handling bieten sollte und dennoch alltagstauglich – sprich komfortabel – sein sollte. Anfangs nur als Einzelkabine erhältlich, brillierte der LS nach und nach mit unzähligen Aufbaumöglichkeiten.

4,7 Millionen Einwüstendurchquerer, Frostwirte und sonstige Abenteurer

Seit 1980 ist das Pick Up auf vier angetriebenen Rädern unterwegs, einem Allradantrieb der den Japanern legendären Offroadruf einbringen sollte. So stand der Pajero ebenso auf der LS-Antriebsplattform. Von Generation zu Generation wurde der LS 200 noch variabler, es folgten selektive 4WD-Antriebe, neue Aufbauten und legendäre Aggregate, wie der intercooler 2,5 Turbodiesel. Die neueste Generation ist seit 2014 on- und offroad unterwegs. Highlights: Der 2,4 Liter Turbodiesel MIVTEC in zwei Leistungsstufen und das „Super Select 4WD II“ Allradsystem. Seit 1978 ist sich der LS 200 stets treu geblieben und hat seine Passagiere nie im Stich gelassen, ob Eiswüstendurchquerer, Forstwirte und sonstige Abenteurer – und wer weiß vielleicht ja auch Berliner Hipster?

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Autor: Jürgen Philipp , 05.08.2020