Fünf Sterne und eine Sonnenfinsternis: Mitsubishi Eclipse Cross

Das Design fällt sofort auf und lassen die drei Diamanten am Frontgrill – das Logo Mitsubishis – direkt stolz leuchten. Der erste Eindruck zeigt bereits, hier durften sich die Designer einmal richtig austoben und eingefahrene Wege verlassen. Das tut gut und macht den Eclipse Cross zu einem gänzlich eigenständigen Fahrzeug. Trotz Coupelinie sind die Platzverhältnisse im Eclipse erstaunlich gut, auch die Rundumsicht – bei Fahrzeugen dieser Gattung nicht gerade die Königsdisziplin – überrascht. Das Infotainmentsystem wurde mit Touchpad ausgestattet und erinnert an deutlich preisbewusstere Fahrzeugklassen. Ebenso wie der zentrale Bildschirm der tabletartig über den Dingen schwebt. Premiumanspruch versprüht auch das angenehme Lichtdesign im Inneren. Passend zum Namen „Eclipse“, also Sonnenfinsternis.

Die Erfinder des Pajero können 4WD

Und weil am Nachthimmel Sterne zu sehen sind, holte sich der Eclipse Cross auch gleich fünf davon beim NCAP Crahstest ab, wo der Japaner auf allen Linien zu überzeugen wusste. So sind erwachsene Insassen zu 97% geschützt, Kinder zu 78%, 80% gab es beim Fußgängerschutz – alles echte Spitzenwerte. Für aktive Sicherheit sorgt der Allradantrieb und bei diesem Thema muss man den Japanern wohl kaum etwas vormachen. Die Erfinder des Pajero wissen wie 4WD geht. Beim 163 PS starken Eclipse Cross kommt das Fahrdynamiksystem „S-AWC“ zum Einsatz, kurz für All-Wheel Control, das den Allradantrieb steuert und über eine Giermomentsregelung „AYC“ verfügt. Alles andere als gierig ist Mitsubishi beim Preis. In der 2WD-Ausführung startet das Coupe-SUV bei 25.900 Euro.

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Autor: Jürgen Philipp , 23.11.2017