Fordschritt im Fokus: Ford Focus

Die vierte Auflage des Focus verrät bereits auf einem Blick, hier kommt was Sportliches auf uns zu. Die grimmige Front ist beim schnellen Hingucken durchaus mit einem Aston Martin zu verwechseln und diese Sportlichkeit ist gewollt. Auch die Seitenlinie und das Heck sind auf Ambition getrimmt und auf Stromlinie. Mit einem cw-Wert von 0,26 setzt der neue Focus Maßstäbe in der Kompaktklasse. Dazu kommt eine Karosse, die um ganze 12 Zentimeter länger ist als der aktuelle Golf, und den haben die Kölner traditionell im Visier. Doch nicht nur Länge, auch die brandneue C2-Architektur helfen dem Ford noch mehr Platz für die Insassen zu lukrieren. Selbst großgewachsene finden im neuen Fokus problemlos Platz. Zudem bietet C2 noch mehr Crashsicherheit und ermöglicht ein tolles Fahrwerk.

Das beste Auto in der Kompaktklasse?

Im Innenraum blieb ebenfalls kein Stein am anderen. Das bereits aus dem Fiesta bekannte neue Grunddesign wurde im Focus konsequent ausgebaut. Das Cockpit ist angenehm aufgeräumt, besticht durch hervorragende Ergonomie, und ist von einem gut ablesbaren 6,5-Zoll Schirm (Serie) der bis auf 8-Zoll optional vergrößert werden kann, dominiert. Neueste Connectivity und Komfortfeatures gibt es bereits ab Serie satt. Wer mehr will, dem sind die fünf Ausstattungsvarianten ans Herz gelegt, die kaum Wünsche offenlassen. Wenig Schalter und Knöpfe machen die Bedienung deutlich einfacher. Und unter der Haube? Da setzt Ford auf zwei Dreizylinder (85 bis 182PS) und zwei Selbstzünder (95 bis 150PS). Zum Marktstart im September 2018 werden sowohl der Fünftürer als auch der Kombi, namens Turnier, zu haben sein. Auch wenn jeder Focus sportlich aussieht, den Gipfel der Sportlichkeit wird der Focus RS erklimmen, den wird es aber erst 2020 geben und soll bis zu 400PS leisten.

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Autor: Jürgen Philipp , 04.08.2020