Ende der Produktion: Aus für Porsche 918 Spyder

Nach 21 Monaten Produktionszeit und genau 918 gebauten Exemplaren ist es nun soweit und der letzte 918 Spyder rollt aus dem Porsche-Stammwerk in Zuffenhausen.

In Fußstapfen treten

Die Konzeptstudie des 918 Spyder hatte ihr Debüt auf dem Genfer Salon 2010 und stieß dort auf große Begeisterung. Im Sommer 2010 gab der Porsche-Aufsichtsrat grünes Licht für die Serienentwicklung. Bereits im Jahr 2013 war Markteinführung und das neue Flaggschiff trat in die Fußstapfen anderer Porsche-Supersportwagen. Die Rede ist von Fahrzeugen wie dem 904 Carrera GTS, dem 959, dem 911 GT1 oder dem Carrera GT.

Performance und Effizienz in einem Auto

Die klassische Verbrennerarbeit wird von einem 4,6-Liter-V8-Aggregat übernommen. Es entwickelt 608 PS. Unterstützt wird das Antriebskonzept von einer 140 Kilogramm schweren Hochvolt-Batterie, die einen 129-PS-Elektromotor an der Vorderachse sowie ein an der Hinterachse sitzendes E-Triebwerk mit 156 PS speist. Unangefochten hält der Supersportwagen mit einer Systemleistung von 887 PS den Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife für straßenzugelassene Fahrzeuge mit Serienbereifung (6:57 Minuten). Der für Hybrid-Autos umstrittene Normzyklus NEFZ verspricht dazu einen Durchschnittsverbrauch von rund drei Liter Benzin auf 100 Kilometer - weniger als die meisten Kleinwagen.

Gegner aus Italien und England

Aber der Hybrid-Supersport-Porsche hat sogar Segmentgegner: Da wäre zum einen der LaFerrari aus Modena, der ebenfalls im Jahr 2013 seine Markteinführung hatte und mit 963 PS Systemleistung eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h erreicht. Zum anderen bewegt sich in dieser Klasse der McLaren P1. Er entwickelt eine Systemleistung von 916 PS.

Autor: Ute Daniela Rossbacher , 02.07.2015